Bundeskanzler Kern zu Gast bei Borealis

Österreichs Bundeskanzler Christian Kern war am 9. September im Borealis Innovation Headquarters zu Gast bei CEO Mark Garrett. Am Standort Linz überzeugte er sich von der hohen Innovationskraft der österreichischen Industrie und machte sich vor Ort ein Bild vom Forschungs- und Entwicklungszentrum des Unternehmens.

Das Innovation Headquarters ist das innovative Herz des international agierenden Konzerns Borelis: CEO Mark Garrett und Bundeskanzler Christian Kern. |  Foto: Borealis

Das Innovation Headquarters ist das innovative Herz des international agierenden Konzerns Borelis: CEO Mark Garrett und Bundeskanzler Christian Kern. | Foto: Borealis

Borealis ist ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe. Der Besuch von Bundesminister Christian Kern inkludierte eine Führung durch das internationale Innovation Headquarters und die Application Hall (Anwendungshalle) von Borealis am Standort Linz. Das Innovation Headquarters ist das innovative Herz des international agierenden Konzerns: Mehr als 450 Wissenschaftler und Experten aus über 30 Ländern arbeiten dort an neuen Entwicklungen, die einen Beitrag zur Lösung von globalen Herausforderungen leisten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Polymer-Design und Compound Forschung für Kunststoffanwendungen in den Bereichen Infrastruktur, Automotive und Verpackungswesen. Eine Besonderheit des Innovationszentrums ist, dass neu entwickelte Produkte direkt vor Ort in der Anwendungshalle gemeinsam mit Experten und Kunden getestet werden können.

Austausch zwischen Politik und Wirtschaft

Anschließend an die Führung durch das Innovation Headquarters führte Bundeskanzler Kern in entspanntem Rahmen Gespräche mit Borealis CEO Mark Garrett, leitenden Angestellten und Wissenschaftlern sowie Betriebsratsvertreterinnen und -vertretern.

„Ich denke, wir können zu Recht behaupten, dass Borealis ein österreichischer Hidden Champion ist: Wir haben unser Head Office in Wien, und sind weltweit in 120 Ländern aktiv. Um unsere Technologieführerschaft zu halten und auszubauen, investieren wir laufend in Forschung und Entwicklung – dies macht sich bezahlt: Mit 96 Patentanmeldungen im Jahr 2015 haben wir mehr Innovationen eingereicht als jedes andere Unternehmen in Österreich. Zusätzlich konnten wir einen Rekordgewinn von 988 Millionen Euro verbuchen“, erklärt Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender von Borealis.

„Borealis spielt als also nicht nur eine wichtige Rolle für den Industriestandort Linz, sondern auch für die allgemeine Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich. Wir freuen uns, dass wir uns mit Bundeskanzler Kern zum für Österreich so wichtigen Thema Forschung und Entwicklung austauschen und unseren Forderungen nach einer Senkung der Steuern und Abgaben Ausdruck verleihen konnten. Wirtschaft und Politik vereint ein Ziel: Unser Standort muss wettbewerbsfähig bleiben und auch als Arbeitsplatz für dringend benötigte internationale Spitzenkräfte wieder attraktiver werden.“

Borealis baut auf Standort in Linz

Erst im März dieses Jahres kündigte Borealis ein EUR 80 Millionen-Investitionspaket für den Standort Linz an, um die langfristige allgemeine Wettbewerbsfähigkeit des Standortes zu stärken. Durch das Programm sollen die Anlageneffizienz sowie die Umweltperformance durch die Installation von modernstem Equipment und die Implementierung innovativer Prozesse verbessert werden.