motan innovation award 2016 – Vier Spitzenideen nominiert

Während der K 2016 in Düsseldorf wird erstmals der motan innovation award verliehen. Nun hat die Jury vier innovative Entwicklungen und Lösungen aus dem Materials Handling für die Preisvergabe nominiert. Zukunft wird aus Ideen gemacht. Die Besten zeichnet motan aus. Unter diesem Motto hat die motan holding im Jahr 2015 erstmals den motan innovation award (mia) ausgeschrieben. Am 21. Oktober 2016 findet die Preisverleihung während der K-Messe in Düsseldorf statt. Aus den zahlreichen Einreichungen hat die Jury vier besonders innovative und originelle Ideen herausgefiltert und für die Preisverleihung nominiert.

Trockendosierer – Energie für Trocknen und Dosieren mehrfach nutzen

Hygroskopische Kunststoffe müssen in vielen Anwendungen vor der Verarbeitung getrocknet werden. Die Idee zielt darauf ab, Energie in den Bereichen Dosieren und Trocknen mehrfach zu nutzen und den Energieverbrauch insgesamt deutlich zu senken. Außerdem kann das Arbeiten so ergonomischer gestaltet werden.

Matrixkoppler – automatischer Materialbahnhof für kleine Förderanlagen

Konventionelle Materialbahnhöfe verlangen bei Materialwechseln das manuelle Umstecken des zum Fördergerät führenden Schlauchs. Der Matrixkoppler automatisiert die Materialzuteilung mit einer neukonstruierten Mehrfachweiche. Auf diese Weise wird die Kontamination in den Nachbarleitungen verhindert. Das ist praktisch, kostengünstig und neuartig.

Octa-Flow-Bag – Umweltschonende Oktabin-Restentleerung

Oktabins sind als Lieferverpackung für Kunststoffgranulate weit verbreitet. Sie werden in der Produktion meist mit einer automatischen Förderanlage entleert. Materialreste bleiben allerdings oft in den Ecken liegen und müssen manuell abgesaugt werden. Eine Neuentwicklung führt diese Restmengen automatisch in die Oktabinmitte, wo sie problemlos entnommen werden können.

Induktives Heizen – Energieübertragung durch Strahlung

Vorgewärmte, das Kunststoffgranulat durchströmende Luft entzieht ihm die Feuchtigkeit. Eine neuartige automatische Trocknung basiert auf der Energieübertragung durch Strahlung. Sehr effizient und präzise steuerbar – das sind die Vorteile einer Idee, die bei der Suche nach einer Taupunktsensorik geboren wurde.

Die Jury

Eine unabhängige Jury renommierter Experten, die über ein immenses theoretisches und praktisches Wissen in der Kunststoffherstellung und -verarbeitung verfügen, entscheidet über die beste Innovation.

  • Prof. Dr. Martin Bastian leitet seit 2006 als Institutsdirektor das SKZ in Würzburg, das größte Kunststoff-Institut Deutschlands.
  • Prof. Dr.-Ing. Carsten Manz ist seit 2014 Präsident der Hochschule Konstanz für Technik, Wirtschaft und Gestaltung.
  • Dr.-Ing. Peter Faatz war Professor für Kunststofftechnik und leitet seit 2005 die Prozessentwicklung für Kunststofftechnik des INA Werks Schaeffler.
  • Karl Miller hat 1987 als Technical Sales Engineer bei der Colortronic angefangen und leitet heute die motan-colortronic Ltd. in Großbritannien.
Die aktuelle mia-Jury Dr.-Ing. Peter Faatz, Prof. Dr.-Ing. Carsten Manz, Prof. Dr. Martin Bastian, Karl Miller | Foto: motan

Die aktuelle mia-Jury Dr.-Ing. Peter Faatz, Prof. Dr.-Ing. Carsten Manz, Prof. Dr. Martin Bastian, Karl Miller | Foto: motan

Details zu diesen Innovationen werden während der K detailliert vorgestellt. Im Rahmen einer speziellen Veranstaltung am Stand der motan-colortronic wird außerdem der Sieger des mia 2016 aus dem Kreis der Nominierten vorgestellt.

Motan auf der der K 2016: Halle 9, Stand C64