FKuR präsentiert vom 8. bis 15. Oktober 2025 auf der K in Düsseldorf unter dem Motto „Plastics care for Future® – Let’s keep it in the loop“ sein erweitertes Portfolio an Biokunststoffen und Rezyklaten. Im Fokus stehen Materialien, die gezielt auf eine zirkuläre Kunststoffwirtschaft und die Anforderungen der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) ausgerichtet sind.

Ein Highlight des Messeauftritts sind die neuen, bodenabbaubaren Bio-Flex®-N-Typen, die speziell für den Einsatz in Agrar- und Landwirtschaftsanwendungen entwickelt wurden. Darüber hinaus zeigt FKuR eine erweiterte Auswahl an leistungsstarken Post-Consumer-Rezyklaten (PCR) und selbst entwickelten Rezyklat-Compounds. Neu im Distributionsportfolio ist „Paluren“, ein LDPE-Rezyklat aus Getränkekartons des Unternehmens Palurec.
Biokunststoffe für eine kreislauffähige Kunststoffwirtschaft
Mit den gezeigten Produkten unterstützt FKuR die Kunststoffindustrie beim Übergang zu nachhaltigeren Werkstoffen. Dazu zählen biobasierte Materialien wie Terralene®-Compounds auf Bio-PE-Basis sowie I’m green™ biobased PE- und EVA-Typen von Braskem. Diese Biokunststoffe ermöglichen Anwendungen, bei denen Umweltverträglichkeit und Ressourcenschonung im Mittelpunkt stehen.
Ein zentrales Thema ist die Bodenabbaubarkeit: Die neue Bio-Flex® N-Serie ist TÜV Austria-zertifiziert nach dem Standard ‚OK biodegradable SOIL‘. Die Typen eignen sich für Blasfolien, Spritzguss und Extrusion, etwa für Mulchfolien, Bindegarne, Wachstumshüllen oder Pflanzclips. Sie bauen sich vollständig und rückstandsfrei im Boden ab, ohne Mikroplastik zu hinterlassen.
Das Typenportfolio umfasst unter anderem Bio-Flex® N 25370 für Spritzguss und Profilextrusion sowie die Folienblastypen N 21310 und N 31310 für Etiketten und Agrarfolien. Letzterer bietet eine erhöhte Durchstoßfestigkeit und Zähigkeit. Bio-Flex® N 45261 ist für robuste Anwendungen wie Pflanzstäbe und -töpfe geeignet.
Rezyklat mit besonderer Optik: Paluren aus Getränkekartons
Ein weiteres Messehighlight ist Paluren, ein neues LDPE-Rezyklat aus dem Hause Palurec. Es wird in einem mechanisch-physikalischen Prozess aus PolyAl, dem Kunststoff-Aluminium-Verbund gebrauchter Getränkekartons, gewonnen. Der enthaltene Aluminiumanteil von rund vier Prozent verleiht dem Material eine auffällige Optik mit metallischem Glanz.
Das Rezyklat wird ohne organische Lösemittel hergestellt, erfüllt die Anforderungen des VerpackG-Zertifikats sowie des RecyClass-Recycling-Process-Certificates. Es lässt sich ähnlich wie Standard-PE verarbeiten, inklusive Heißkanaltechnik, gängigen Masterbatches sowie Schweiß- und Klebetechniken.
Zukunftsfähige Lösungen für regulatorische Anforderungen
„Mit dem zukunftsweisenden Motto unseres Messeauftritts auf der K 2025 unterstreichen wir unseren kontinuierlichen Beitrag zur Zirkularität in der Kunststoffbranche. Wir zeigen dort: Wer wegweisende, neue Möglichkeiten zur Substitution von Werkstoffen sucht, findet bei FKuR hochattraktive Lösungen für alle regulatorischen Anforderungen. Dies gilt gleichermaßen für Gebrauchsgüter, Verpackungen und Industrieanwendungen. So helfen wir OEMs, Zulieferern und Verarbeitern mit unseren abbaubaren oder biobasierten Kunststoffen sowie Rezyklaten, mehr Nachhaltigkeit für ihre Kunden nutzbar und erlebbar zu machen – unabhängig von der Branche“, erklärt Patrick Zimmermann, Geschäftsführer von FKuR.