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JEC Innovation Award 2026 für innovatives Batteriegehäuse

2. Februar 2026 von Birgit Fischer

Die Technische Universität Chemnitz ist mit dem „JEC Innovation Award 2026“ ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Automotive and Road Transportation – Process“ würdigte die Jury ein innovatives Batteriegehäuse aus thermoplastischen Verbundwerkstoffen, das gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern entwickelt wurde.

JEC Innovation Award 2026 für innovatives Batteriegehäuse. Sie nahmen den „JEC Innovation Award 2026“, für den sich die TU Chemnitz erfolgreich beworben hat, entgegen (v. l.): Steve Büchner (Wickert Maschinenbau), Rüdiger Knauß (MAHLE International), Frank Schettler (TU Chemnitz), Martin Dietze (Formenbau GF). | Foto: JEC
Sie nahmen den „JEC Innovation Award 2026“, für den sich die TU Chemnitz erfolgreich beworben hat, entgegen (v. l.): Steve Büchner (Wickert Maschinenbau), Rüdiger Knauß (MAHLE International), Frank Schettler (TU Chemnitz), Martin Dietze (Formenbau GF). | Foto: JEC

Das ausgezeichnete Konzept basiert auf einem hochautomatisierten Fertigungsprozess, der Zykluszeiten von unter zwei Minuten ermöglicht und die Herstellung großformatiger Batteriegehäuse für die Großserie erlaubt. Verliehen wurde der internationale Preis im Januar 2026 in Paris im Wettbewerb mit mehr als 150 Einreichungen.

Serienfähiges Fertigungsverfahren für Batteriegehäuse

Das prämierte Batteriegehäuse ist für batterieelektrische Pkw ausgelegt, bei denen die Traktionsbatterie im Fahrzeugunterboden integriert ist. Diese Bauweise stellt hohe Anforderungen an Gewicht, strukturelle Belastbarkeit und Crashsicherheit.

Preisgekröntes Bauteil: Das Kunststoff-Batteriegehäuse wurde auf einer Wickert-Compositepresse im Laborgebäude des MERGE Research Centre „Lightweight Technologies“ der TU Chemnitz gefertigt. | Foto: Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung
Preisgekröntes Bauteil. | Foto: Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung

Im Rahmen des Verbundprojekts „GroKuBat“ wurde daher ein Kunststoffkonzept entwickelt, das metallische Referenzlösungen aus Aluminium oder Stahl ersetzt und zugleich auf industrielle Serienfertigung ausgerichtet ist. Die Fertigung der Bauteile erfolgte unter Laborbedingungen am MERGE Research Centre „Lightweight Technologies“ der TU Chemnitz (siehe Bild links).

Grundlage ist ein Fertigungsprozess auf Basis der Fließpresstechnologie, bei dem kommerziell verfügbare lang- und endlosfaserverstärkte Thermoplaste kombiniert werden. Zum Einsatz kam dabei eine Compositepresse des Herstellers Wickert, auf der das Batteriegehäuse reproduzierbar hergestellt wurde. Die einzelnen Prozessschritte sind zu einem durchgängigen, automatisierten Ablauf zusammengeführt, der kurze Taktzeiten ermöglicht und eine Übertragung auf industrielle Produktionsumgebungen erlaubt.

Nachgewiesene Eigenschaften und Präsentation

Im Vergleich zu einer Aluminium-Referenz ist das entwickelte Batteriegehäuse rund 15 Prozent leichter. Die reduzierte Masse wirkt sich unmittelbar auf die Gesamtfahrzeugmasse aus und ist damit ein relevanter Faktor für Reichweite und Fahrdynamik batterieelektrischer Fahrzeuge. Über den gesamten Lebenszyklus lassen sich die CO₂-Emissionen um etwa 25 Prozent reduzieren, was auf den geringeren Materialeinsatz, die energieeffiziente Fertigung und die Recyclingfähigkeit der eingesetzten Thermoplaste zurückzuführen ist.

Die strukturelle Auslegung des Batteriegehäuses wurde durch Simulationen und physische Versuche überprüft, darunter Tests zum Euro-NCAP-Pfahlaufprall. Eine öffentliche Präsentation des ausgezeichneten Batteriegehäuses erfolgt auf der JEC World 2026, die vom 10. bis 12. März in Paris stattfindet. Das Exponat ist am Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen in Halle 5, Stand D97, zu sehen. Ergänzend wird dort der Projektkontext des Verbundvorhabens „GroKuBat“ mit den beteiligten Partnern vorgestellt.

Kategorie: News Stichworte: Batteriegehäuse, Elektrofahrzeuge, JEC Award, Thermoplaste, TU Chemnitz

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