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Kistler auf der K 2025: Kunststoffprozesse effizient optimieren

31. Juli 2025 von Kerstin Sochor

Vom 8.–15. Oktober präsentiert Kistler auf der K 2025 in Halle 10 am Stand F51 neue Technologien zur Prozessoptimierung, Kostenreduktion und Qualitätssicherung in der Kunststoffverarbeitung. Im Fokus stehen Lösungen für Rezyklateinsatz, Medizintechnik und Elektronikfertigung – inklusive smarter Sensorik, Software und Automatisierung.

Mit Werkzeuginnendruckmessungen lassen sich Kosteneinsparungen einfach umsetzen – einen großen Beitrag leistet dabei smarte Software. Die beiden Programme ComoNeo und Akvisio zeigen sich dank Updates jetzt noch nutzerfreundlicher. | Foto: Kistler

Kistler präsentiert auf der diesjährigen K praxisnahe Lösungen, um Prozesse effizienter zu gestalten, Rezyklate zuverlässig zu verarbeiten und gleichzeitig Kosten zu senken. Besucherinnen und Besucher erwarten neue sowie weiterentwickelte Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Werkzeuginnendrucksensorik über Systeme und Software zur Prozessoptimierung und Qualitätskontrolle bis hin zu einem innovativen Montagesystem und einem optischen Prüfautomaten für die End-of-Line-Inspektion. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Anwendungen in der Medizintechnik und Elektronikproduktion.

Kostenreduzierung bei vielen Unternehmen weit oben auf Agenda

Die nachhaltigsten Stellhebel dafür sind Strategien, mit denen sich Ausschuss und Reklamationen vermeiden lassen. Im Kunststoffspritzguss haben sich im Zuge dessen insbesondere piezoelektrische Werkzeuginnendrucksensoren und daran angeschlossene Systeme zur Prozessüberwachung und -steuerung bewährt. Im Hinblick auf den Nutzen fallen die Anschaffungskosten dabei kaum ins Gewicht, wie Oliver Schnerr, Leiter der Business Unit Plastics bei Kistler berichtet: „Gemeinsam mit einem Kunden aus der E&E Branche haben wir kürzlich den Return of Investment (ROI) unserer Sensoren und unseres Systems zur Prozessüberwachung ComoNeo berechnet. Das Ergebnis ist überzeugend: Unser Kunde kann davon ausgehen, dass sich die Investition in unsere Technologie bereits nach vier bis acht Monaten amortisiert.”

Rezyklatverarbeitung: konstante Produktqualität dank Werkzeuginnendruck

Prozesse zu überwachen und möglichst flexibel regeln zu können, wird auch in anderen Zusammenhängen immer wichtiger. So etwa bei der Verarbeitung von Rezyklaten. „In vielen Industrien ist mittlerweile ein Mindestanteil an recyceltem Material in Kunststoffkomponenten gefordert. Die Materialeigenschaften von Rezyklaten schwanken jedoch von Batch zu Batch und auch innerhalb eines Batches, was sich auf die Produktqualität auswirkt und damit zu höheren Kosten führt. Hier ist es besonders wichtig den Prozess zum einen genau im Blick zu behalten und zum anderen möglichst flexibel eingreifen und nachjustieren zu können“, berichtet Schnerr. „Die Kombination aus Werkzeuginnendruckmessung und Prozessregelung, die Kistler auf der Messe präsentiert, sorgt so für die optimale Produktqualität.“

Neue Lösungen für den Kunststoffspritzguss auf der K

Bereits Anfang des Jahres stellte Kistler seine Updates für das für das Prozessüberwachungs- und -steuersystem ComoNeo vor. Im Fokus steht bei Version 7.0 neben optimierter Bedienerfreundlichkeit die Zusatzfunktion Multiflow, die eine automatische Steuerung der einzelnen Heißkanaldüsen bei Mehrkavitätenwerkzeugen ermöglicht. Damit haben Spritzgießer die maximale Kontrolle über die Produktqualität. Die verbesserte Heißkanalbalancierung hilft sowohl bei der Verarbeitung von Rezyklaten als auch bei Kosteneinsparungen. Zusätzlich erhält ComoNeo nun ein Hardware-Upgrade und verfügt damit über deutlich mehr Rechenleistung, was die Verarbeitungszeit verkürzt und das System fit für künftige Funktionalitäten – etwa auf Basis von KI – macht.

Bei der Fertigung von Medizinprodukten gelten besonders hohe Qualitätsanforderungen. Die Lösungen von Kistler helfen hier Prozesse entlang der Wertschöpfungskette zu optimieren. | Foto: Kistler

Während ComoNeo aktiv laufende Spritzgießprozesse regelt, bietet die Software AkvisIO Einblicke in die Produktionshistorie und sorgt für eine lückenlose Dokumentation, wie sie beispielsweise in der Medizintechnik gefordert ist. AkvisIO wertet zudem große Datensätze in wenigen Sekunden aus und hilft dabei, Kostentreiber im Prozess zu identifizieren. „Die Softwarelösung ermöglicht es Nutzern, verschiede qualitätsrelevante Kennzahlen über viele Zyklen hinweg miteinander zu vergleichen und Korrelationen aufzudecken. So können sie schnell die Ursache für Prozessschwankungen oder erhöhte Ausschussraten finden“, berichtet Pascal Bibow, der bei Kistler die Entwicklung von AkvisIO verantwortet.

Exakt steuerbare Fügekräfte bei High-Speed-Montage von Kunststoffteilen

Mit seiner neuen Fügelösung (Produktneueinführung Okt. 2025) NCFQ 2166A für empfindliche Kunststoffteile geht Kistler insbesondere auf die Qualitäts- und Effizienzanforderungen der Medizintechnik und Elektronikproduktion ein. Das innovative High-Speed-Fügesystem verbindet die hohe Dynamik von linearen Direktantrieben (Linearmotoren) mit der Präzision piezoelektrischer Sensorik. Kistler nutzt dafür die bewährte Antriebstechnik von LinMot und ergänzt diese mit piezoelektrischer Kraftmesstechnik und Beschleunigungskompensation. Davon profitieren insbesondere sehr dynamische Anwendungen mit kleinen Kräften bis 500 N – wie z. B. in der Fertigung von Autoinjektoren und Insulinpens. Die magnetbasierte Technik des Fügemoduls mit Linearmotor beschleunigt mit bis zu 50 m/s² und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 5 m/s. Neben dem Linearmotor besitzt das Modul eine magnetische Feder für die Gewichtskompensation bei vertikaler Einbaulage. Für besonders anspruchsvolle Anwendungen bietet Kistler eine Version mit zusätzlichem piezoelektrischem Beschleunigungssensor für die automatisierte Beschleunigungskompensation an. Kistler ergänzt das System außerdem mit dem Industrieladungsverstärker ICAM-B sowie dem Prozessüberwachungssystem maXYmos NC für maximale Datentransparenz, Prozesssicherheit und Kontrolle.

Vereinfachte Prozesssteuerung und -optimierung beim Fügen: Das innovative High-Speed-Fügesystem NCFQ verbindet die hohe Dynamik von linearen Direktantrieben mit der Präzision piezoelektrischer Sensorik inklusive Beschleunigungskompensation. | Foto: Kistler

Komplette Wertschöpfungskette: End-of-line-Qualitätssicherung prüft auf Oberflächenfehler

In der auf der K dargestellten Wertschöpfungskette am Stand von Kistler bildet die optische Qualitätssicherung den Abschluss. Die Prüf- und Sortieranlage KVC 821 zeigt, wie die 100-Prozent-Prüfung spritzgießtypische Oberflächenfehler und Montagefehler zuverlässig erkennt – und das bei Taktzeiten von bis zu 800 Teilen pro Minute. Um bisher unbekannte oder selten auftretende Anomalien aufzuspüren, setzt Kistler in seiner Software KiVision zusätzlich künstliche Intelligenz ein.

Das optische Prüfsystem KVC 821 findet zuverlässig Oberflächen- und Maßhaltigkeitsfehler aus der Kunststoffverarbeitung. | Foto: Kistler

Neben der KVC ist auf der K eine weitere Bildverarbeitungslösung mit zwei Kamerastationen von Kistler am Stand des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV, Halle 14 / Stand C 16) zu sehen. Das IKV demonstriert dabei die Inspektion in der Verkettung direkt nach dem Spritzgießen.

Kategorie: K 2025, News Stichworte: ComoNeo, K2025, Kistler, Kunststoffverarbeitung, Sensorik, Spritzguss, Werkzeuginnendruck

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