Zur K 2025 präsentiert das Linzer Start-up Moldsonics zwei Entwicklungen, die Kunststoffverarbeitung und Sensorik auf neue Weise verbinden: eine Inline-Verschleißmessung im laufenden Betrieb sowie die direkte Einbindung der Moldsonics-Sensorik in die CC300-Steuerung von ENGEL. Die Verschleißlösung entstand gemeinsam mit dem Unternehmen Erema.

Beide Anwendungen basieren auf dem MoldUni-System von Moldsonics. Es misst prozesskritische Parameter wie Füllverhalten, Viskositätsverlauf und Erstarrung – berührungslos, kompakt und durch mehrere Zentimeter Stahl hindurch. Die Installation erfolgt über eine einfache 10-mm-Sacklochbohrung. Da der Sensor nicht mit der Kunststoffschmelze in Kontakt kommt, ist er mechanisch und thermisch entlastet.
Direkte Maschinenintegration mit Moldsonics
Die Integration der Moldsonics-Sensorik in die CC300-Steuerung von ENGEL ermöglicht es erstmals, Prozessdaten ohne zusätzliche Hardware oder externe Schnittstellen direkt über die Maschinensteuerung zu nutzen. Damit werden Produktionsprozesse nicht nur dokumentiert, sondern auch aktiv steuerbar – etwa durch gezielte Anpassungen bei Kühlung, Zykluszeit oder Umschaltpunkten.
Inline-Verschleißmessung gemeinsam mit Erema
In Zusammenarbeit mit Erema wurde eine Inline-Lösung zur Verschleißmessung entwickelt, die den Spalt zwischen Schnecke und Zylinder im laufenden Betrieb mit einer Genauigkeit von ±0,05 mm überwacht. Die daraus resultierenden Daten ermöglichen zustandsbasierte Wartung, vermeiden ungeplante Stillstände und erhöhen die Verfügbarkeit – besonders bei der Verarbeitung von Recyclingmaterialien.
Moldsonics auf der K 2025
Moldsonics ist auf der Messe an sieben Partnerständen vertreten und zeigt seine Technologien zusätzlich auf einem eigenen Stand in Halle 12 / F35-04. Neben den Weltneuheiten zeigt das Unternehmen, warum es zu den Finalisten des Start-up-Wettbewerbs von Plastics Europe zählt und auch auf der Messebühne vertreten ist.