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MSV 2024: Die Zukunft der Industrie live erleben

13. September 2024 von Birgit Fischer

Vom 8. bis 11. Oktober 2024 ist die Digitale Fabrik 2.0 das Highlight der Internationalen Maschinenbaumesse MSV in Brünn. Über 30 Unternehmen präsentieren in der Sonderschau wegweisende Technologien in den Bereichen Automatisierung und Industrie 4.0, um Produktionsprozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

MSV 2024: Digitale Fabrik 2.0 – Die Zukunft der Industrie live erleben. | Bild: MSV
MSV 2024: Digitale Fabrik 2.0 – Die Zukunft der Industrie live erleben. | Bild: MSV

Digitalisierung und Automation werden für moderne Industrieunternehmen immer mehr zu entscheidenden Erfolgsfaktoren. Flexibilität der Produktionssysteme und schnelle Reaktionen bei Änderungen sind unerlässlich, um Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten zu können. Zugleich ist auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu achten.

Innovationen in Reichweite auf der MSV

Die Sonderschau Digitale Fabrik 2.0 bietet dieses Jahr bereits zum fünften Mal den Besuchern der MSV die Gelegenheit, einen Blick in die Zukunft der Industrieproduktion zu werfen.

„Die Bedeutung dieses Themas wird auch durch die Teilnahme führender Firmen und Institutionen bestätigt, die sich mit Transformation von Produktionsprozessen mittels innovativer Technologien befassen. In Halle F werden Lösungen vorgestellt, die in grundlegender Weise den Charakter der heutigen Produktionen verändern und diese zu mehr Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit bringen“, so Michalis Busios, Direktor der MSV.

Goldener Partner der Sonderschau ist das Nationale Zentrum für Industrie 4.0.

Zusammen mit RICAIP Testbed Prag sowie KUKA, Siemens, Česká spořitelna, Smart Informatics, T-Mobile, Deprag, DEL und der europäischen Innovationsgemeinschaft EIT Manufacturing präsentiert es unter dem gemeinsamen Motto „Besser dank…“ auf mehr als dreihundert Quadratmetern Fläche Lösungen für effiziente, nachhaltige und innovative Industrieproduktionen. Die Messebesucher können sich an einem Ort nicht nur zu Innovationen und Technologien beraten lassen, sondern auch zu deren Finanzierung, Fördergelegenheiten inbegriffen.

RICAIP Testbed Prag präsentiert ein Konzeptsystem, basierend auf drei Roboterzellen, die mittels Datenverarbeitung und Datenanalyse verknüpft sind. Dies ist eine reale Umsetzung von Industrie 4.0, an der jeweils mehrere Partner aus der kommerziellen und akademischen Sphäre zusammenarbeiten.

„Hier bietet sich den Messebesuchern auch die Möglichkeit, sich mittels virtueller Realität interaktiv einzubinden und die Konfiguration der Produktion dank effizienter Produktionsplanung sowie die umgehende Umsetzung operativer Änderungen zu verfolgen“, erläutert Pavel Burget, Direktor des RICAIP Testbed Prag.

In einer der Roboterzellen werden zwei KUKA-Roboter an einem verkleinerten Modell einer Elektrowagenbatterie die Aufarbeitung ausgedienter Batteriemodule vorführen. Im Fall von echten Batterien können solche Module weiterhin zum Beispiel als Backup-Stromquellen für Haushalte dienen. In einer weiteren Zelle wird ein System für Bildverarbeitung und Teach-in vorgeführt, das Robotern ermöglicht, mit verschiedenen Gegenständen zu manipulieren. Und nicht fehlen darf auch ein Roboter-Ausschank.

Firmenneuheiten in der Digitalen Fabrik 2.0

In der Digitalen Fabrik 2.0 werden dieses Jahr mehr als 30 Firmen vertreten sein. Die Gesellschaft Asseco CEIT stellt eine heiße Neuheit auf dem europäischen Markt im Bereich Automatisierung der Logistik vor. Ihr AGV-System F800AP mit fortschrittlichen Navigations- und Sicherheitsfunktionen wurde zum Steigern der Produktivität und Optimieren von Prozessen in der Logistik konzipiert.

Die Firma Bartech, Spezialist für Datenerfassungssysteme in Produktionen und mobile Anwendungen für Bestandsinventur und Lagerwirtschaft, stellt ihr System xMost MES vor. Dieses ermöglicht, die Produktion in Echtzeit zu verfolgen und umgehend auf außergewöhnliche Situationen zu reagieren, zum Beispiel langen Maschinenstillstand oder ungewöhnlichen Energieverbrauch.

Die Firma MICROSYS präsentiert ihr SCADA-System PROMOTIC mit fortschrittlichen Funktionen für Visualisierung, Monitoring und Steuerung von Technologieprozessen. EUROTRONIC aus Polen hat eine Management-Software für Wartung und Instandsetzung mit der Bezeichnung ZMZ CMMS (Computerised Maintenance Management System) entwickelt, das Planung, Verfolgung und Analyse aller Aspekte in Zusammenhang mit Instandhaltung von Maschinen und Anlagen ermöglicht.

Gedis Distribution präsentiert Proficy CSense, eine Lösung zum Steigern der Produktivität, das Monitoring, Analyse, Prädiktion, Simulation und Optimierung von Prozessparametern ermöglicht, und das alles ohne Programmierbedarf. Die Firma QPAG Digital stellt ein Exponat für hundertprozentige visuelle Kontrolle mit Hilfe von AI und Verknüpfung der Möglichkeiten eines 7-achsigen Kassow-Cobots vor, eine außergewöhnliche und schnelle Lösung für Serienproduktionen. Ihr Stand in der Digitalen Fabrik präsentiert technische und wirtschaftliche Aspekte von Vision- Systemen, Kameras und AI mit Hinblick auf schnelle und sichere Amortisierung von Investitionen.

Nicht fehlen darf Colonnade Insurance, deren Domäne im Bereich Versicherung von Cyber-Risiken, Managern, Eigentum und Produktionsunterbrechungen liegt. Vorstellen wird sich auch das tschechische Start-up mit globalen Ambitionen 4dot. Ihr Magnet ist der Schwingungssensor PM3 mit patentiertem Tensometer, entwickelt speziell für Umformmaschinen. Einzigartige Logistiksysteme und Technologien für Effizienzsteigerung und Optimierung logistischer Prozesse für Produktionen und Lager stellt Bossard vor.

Auf Lieferung und Einsatz von Informations- und Steuertechnologien ist die Gesellschaft dataPartner spezialisiert. Hoch innovative Lösungen auf der Grundlage von Vision-Systemen und künstlicher Intelligenz zum Senken der Unfallrate am Arbeitsplatz bringt Invanta auf den Markt für Arbeitsschutz in der Industrie. In der Digitalen Fabrik 2.0 wird auch die mobile App JOBka präsentiert, dank der man modern, unterhaltsam, nachhaltig, einfach und schnell mit Mitarbeitern kommunizieren kann.

Ferner können die Messebesucher die Angebote der Firmen Act-in CZ, AMCEF, Central European Automation Holding, Easy Software, ITeuro, KPB Intra, Raynet, Software 602, Sudop CIT sowie Visometry kennenlernen und den Messestand der Elektrotechnischen Vereinigung der Tschechischen Republik besuchen. Ferner stellen sich in der Nähe der Digitalen Fabrik u.a. die Firmen Beckhoff Automation und Compas automatizace vor.

Kategorie: News, Veranstaltungen Stichworte: Automatisierung, Digitalisierung, Maschinenbau, Maschinenbaumesse, MSV

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