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PASSAT: Digitaler Produktpass für nachhaltige Industrie

19. März 2025 von Lorenz Matzinger

PASSAT unterstützt Unternehmen in Österreich und Deutschland bei der Umsetzung des Digitalen Produktpasses für nachhaltiges Wirtschaften. Das Projekt des AIT fördert Kreislaufwirtschaft und digitale Transformation mit praxisnahen Lösungen. Pilotprojekte zeigen den Nutzen in verschiedenen Branchen.

Das PASSAT-Projektkonsortium beim Kick-Off. | Bild: AIT
Das PASSAT-Projektkonsortium beim Kick-Off. | Bild: AIT

Das bilaterale Forschungsprojekt PASSAT begleitet Unternehmen auf dem Weg zur Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP). Ziel ist es, innovative Lösungen zu entwickeln, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bieten.

Neuer Ansatz unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation

PASSAT entwickelt praxisnahe Lösungen, regulatorische Empfehlungen und Schulungsmaterialien, um Unternehmen gezielt auf die Herausforderungen der digitalen Transformation vorzubereiten. Zudem werden Pilotprojekte in den Bereichen Textilien, Elektronik und Skiindustrie umgesetzt. In enger Zusammenarbeit mit Industrie, Forschung und politischen Akteuren schafft das Projekt die Grundlage für eine breite Einführung von DPPs in Österreich und unterstützt Unternehmen in der Anpassung ankommende regulatorische Anforderungen.

Der ökologische Wandel erfordert präzise und zuverlässige Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts. Der Digitale Produktpass (DPP) ist Teil der neuen Ökodesign-Verordnung (ESPR) und muss in den kommenden Jahren für viele Produkte, die in Europa in Verkehr gebracht werden, bereitgestellt werden. Der DPP wird die Grundlage für die Erhebung und Nutzung wichtiger Produktdaten schaffen, was zur Abfallreduzierung, Verlängerung der Lebensdauer von Produkten und zur Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle beiträgt.

PASSAT unterstützt Unternehmen dabei, diese Anforderungen zu erfüllen und die Kreislaufwirtschaft aktiv voranzutreiben. Darüber hinaus wird PASSAT regulatorische und politische Empfehlungen ausarbeiten sowie technische Bausteine und Prozesse definieren, um die Umsetzung des DPP, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), zu vereinfachen. Das AIT Austrian Institute of Technology agiert als Projektkoordinator, bringt seine Expertise in der Erstellung von Datenräumen und Standardisierungsaspekten in das Projekt ein und verknüpft PASSAT mit bestehenden Initiativen im Kontext des Cyber Resilience Acts. Das Konsortium setzt sich aus folgenden renommierten Partnern zusammen: AIT Austrian Institute of Technology, ABC Research, Atomic Austria, CANCOM Austria, Universität für Weiterbildung Krems, eaw Relaistechnik, Fraunhofer Austria Research, Grabher Group, GS1 Austria, HTW Berlin, Plattform Industrie 4.0 Österreich, Joanneum Research, Löffler, onlim, Salzburg Research, Secontrade, silana, nexyo, V-Trion GmbH, Wintersteiger Sports.

Durch die Einbindung des Digitalen Produktpasses in vertrauenswürdige, verteilte europäische Datenraumkonzepte wie Gaia-X werden Interoperabilität und Datensouveränität gewährleistet, während gleichzeitig die Kontrolle über sensible Daten erhalten bleibt. Vor diesem Hintergrund unterstützt der Gaia-X Hub Austria dabei, die Projektergebnisse zu verbreiten und deren Nutzen für die österreichische Wirtschaft greifbar und anwendbar zu machen. PASSAT setzt somit entscheidende Impulse für eine nachhaltige und sichere digitale Transformation der österreichischen Industrie und unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg in eine zukunftsfähige, ressourcenschonende Wirtschaft.

Dieses Projekt wird aus Mitteln der FFG und des DLR-Projektträgers gefördert.

Kategorie: Kreislaufwirtschaft, News, Wirtschaft Stichworte: AIT, Nachhaltigkeit, PASSAT, Produktpass

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