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Pekutherm feiert 40 Jahre und stärkt PMMA-Recycling in Europa

3. Februar 2025 von Lorenz Matzinger

Pekutherm steigert 2025 seine Recyclingkapazitäten für PMMA und stärkt seine europäische Präsenz für nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Mit innovativen Recyclinglösungen reduziert das Unternehmen CO₂-Emissionen und bietet Herstellern nachhaltige Alternativen zu Neuware.

Pekutherm ist ein Unternehmen mit Tradition und Zukunft | Bild: Pekutherm
Pekutherm ist ein Unternehmen mit Tradition und Zukunft | Bild: Pekutherm

Pekutherm Kunststoffe GmbH feiert 2025 sein 40-jähriges Bestehen und baut seine Recyclingkapazitäten weiter aus. Mit einer verstärkten Präsenz in Europa, neuen Partnerschaften und innovativen Recyclinglösungen treibt das Unternehmen die Kreislaufwirtschaft im Bereich PMMA aktiv voran.

40 Jahre Pekutherm: Pionier im nachhaltigen Kunststoffrecycling

Die Pekutherm Kunststoffe GmbH, Spezialist für das Recycling thermoplastischer Materialien wie Acrylglas (Polymethylmethacrylat, PMMA) und Polycarbonat (PC) mit Sitz in Geisenheim bei Frankfurt am Main, feiert im Jahr 2025 ihr 40-jähriges Bestehen. Das Unternehmen blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und sieht als Europas führender PMMA-Recycling-Spezialist vielen weiteren Meilensteinen entgegen.

Dieser Erfolg ist vor allem dem kontinuierlichen, zukunftsorientierten Denken von Pekutherm zu verdanken. „Nachhaltigkeit ist seit 40 Jahren fest in unserer DNA verankert. Bereits lange bevor das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus der Öffentlichkeit rückte, haben wir durch die professionelle Aufbereitung wertvoller Rohstoffe einen wesentlichen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen geleistet“, erklärt Heiko Pfister, der geschäftsführende Gesellschafter von Pekutherm.

Gemeinsam für nachhaltiges PMMA-Recycling: Pekutherm wird Partner der Röhm Recycling Allianz

Pekutherm ist einer von vier Partnern der Europäischen Allianz für nachhaltiges PMMA-Recycling, die 2024 von Röhm ins Leben gerufen wurde. Diese entstand im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Wunsch heraus, die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Neben Pekutherm und Röhm bringen auch NEXTCHEM, die Muttergesellschaft von MyRemono, und POLYVANTIS ihr gebündeltes Know-how in die Partnerschaft ein. Sie ermöglicht es, deutlich mehr PMMA-Wertstoffe sowohl durch mechanisches als auch chemisches Recycling zurückzugewinnen und als MMA und PMMA in Neuwarenqualität wieder auf den Markt zu bringen.

Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb trägt Pekutherm maßgeblich zum Recycling von PMMA und PC in Europa bei. Mit einer Sortierkapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr kann das Unternehmen erhebliche Mengen an Kunststoffabfällen effizient verarbeiten und in hochwertige Rezyklate umwandeln, wodurch es einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in Europa leistet. Pro 100 Tonnen genutztem Recycling-Material können fast 500 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden“, erklärt Heiko Pfister. „Die weltweite Produktion von Acrylglasplatten steigt von Jahr zu Jahr. Wir sehen uns im Sinne der Umwelt in der Mitverantwortung, die dadurch stark ansteigenden Abfallmengen einer Kreislaufwirtschaft zuzuführen.“

Recycling-Partnerschaft mit Exolon: Pekutherm bietet Sammelboxen für alle Kunststoffhersteller

Durch die Kooperation mit der Exolon Group, einem führenden Hersteller von Polycarbonatplatten, werden Kunden bereits beim Kauf von Neumaterial mit dem passendem Recycling-Partner für Verschnitt und Altmaterial vernetzt. Im Zuge des Projekts „Closing the Loop“ stellt Pekutherm kostenfrei Sammelcontainer, sogenannte Ecoboxen, zur Verfügung, holt diese nach der Befüllung ab und vergütet die gesammelte Abfallmenge. Nach der Aufbereitung im Geisenheimer Werk wird das recycelte Granulat für die erneute Verarbeitung bereitgestellt. Andere Hersteller, Handelsunternehmen und Verarbeitungsbetriebe von PMMA, PC oder PETG-Produkten haben ebenfalls die Möglichkeit, sich diesem nachhaltigen Recycling-Partnerprogramm anzuschließen.

Pekutherm erweitert Recyclingkapazitäten und stärkt europäische Präsenz

Um der weltweit steigenden Nachfrage nach Acrylglas gerecht zu werden, hat sich Pekutherm das Ziel gesetzt, seine Expansion in europäische Märkte weiter auszubauen. Pekutherm-Geschäftsführer Heiko Pfister schätzt, dass das PMMA-Abfallvolumen in Europa jährlich rund 30.000 Tonnen beträgt. Leider wird ein Großteil dieses Abfalls nach Asien verschifft, wo der Recyclinganteil vermutlich sehr gering ist. „Derzeit recyceln wir in unserem Werk in Geisenheim rund 5.000 Tonnen für die Wiederverwendung. Wir haben die Kapazität, diese Menge zu verdoppeln, und wollen diese Chance nutzen“, so Pfister. Als Zielmärkte für die Expansion nennt er neben Italien, Spanien und Frankreich auch das Baltikum sowie Nordeuropa, wo das Unternehmen bereits erste Schritte in Dänemark und Finnland gemacht hat.

Ein Unternehmen mit Tradition und Zukunft

Pekutherm wurde 1985 von Erwin Pfister, dem Vater des geschäftsführenden Gesellschafters Heiko Pfister, gegründet. Der Firmenname ist eine rückwärts und leicht gekürzte Abkürzung für „Thermoplastische Kunststoffe Erwin Pfister“.

Pekutherm nutzt ein selbstentwickeltes, herstellerunabhängiges System zur Aufbereitung von thermoplastischen Materialien wie Acrylglas (PMMA) und Polycarbonat (PC). Dieses System gewährleistet eine hundertprozentig sortenreine Trennung und ermöglicht die Herstellung von hochwertigem Rezyklat, das dieselben Verarbeitungseigenschaften wie Neuware aufweist. Ein zentraler Bestandteil des Prozesses ist die präzise Handarbeit von über 25 Experten, die Kunststoffabfälle sorgfältig manuell sortieren. Anschließend werden diese in Präzisions-Schneidmühlen zu Granulat verarbeitet, gereinigt und an die Kundschaft geliefert. Das Material von Pekutherm überzeugt sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch: Es ist preislich attraktiv und unterstützt Kunden dabei, eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu etablieren.

Kategorie: Firmen, News Stichworte: Kreislaufwirtschaft, Pekutherm, PMMA, Recycling

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