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Plast 2026 wird Teil eines dreifachen Messekonzepts

21. Januar 2026 von Birgit Fischer

Die Plast 2026 findet vom 9. bis 12. Juni 2026 auf der Fiera Milano statt und wird erstmals in ein erweitertes Messeformat eingebunden. Als Bestandteil von MaTec bildet sie gemeinsam mit Xylexpo und Composites Future ein dreifaches Messekonzept, das unterschiedliche Bereiche der verarbeitenden Industrie räumlich und inhaltlich zusammenführt. Ziel ist es, technologische Kompetenzen und komplementäre Branchen in einem gemeinsamen Rahmen zu vernetzen.

Die Plast 2026, die vom 9. bis 12. Juni 2026 auf der Fiera Milano stattfindet, wird Teil von MaTec, einem Messeprojekt, das drei Veranstaltungen der verarbeitenden Industrie vereint. | Foto: Promaplast s.r.l.
Die Plast 2026, die vom 9. bis 12. Juni 2026 auf der Fiera Milano stattfindet, wird Teil von MaTec, einem Messeprojekt, das drei Veranstaltungen der verarbeitenden Industrie vereint. | Foto: Promaplast s.r.l.

Mit diesem Ansatz reagiert MaTec auf die strukturellen Veränderungen der europäischen Industrie, die durch regulatorische Anforderungen, ökologische Transformation sowie steigenden Innovationsdruck geprägt sind. Die Plast übernimmt innerhalb des Messeprojekts eine zentrale Rolle und adressiert strategische Anwendungsfelder wie Bauwesen, Möbelindustrie und weitere Industriezweige, in denen sich Technologien, Materialien und Verfahren zunehmend überschneiden.

MaTec bündelt komplementäre Industriebereiche

Das Grundkonzept von MaTec beruht auf der gezielten Zusammenführung übergreifender Kompetenzen. Plast steht dabei für Technologien der Kunststoff- und Gummiverarbeitung, Xylexpo für Holz- und Möbeltechnologien und Composites Future für Verbundwerkstoffe. Die drei Veranstaltungen werden in acht Messehallen vereint und bilden ein zusammenhängendes Messeumfeld für die verarbeitende Industrie.

Diese Struktur trägt der Tatsache Rechnung, dass viele Technologien nicht mehr ausschließlich einem einzelnen Sektor zuzuordnen sind. Bestimmte Holzbearbeitungszentren finden auch in der Kunststoffverarbeitung Anwendung, während Verbundwerkstoffe auf Basis von Holz und Kunststoff in mehreren Industriezweigen eingesetzt werden. MaTec bildet diese technologischen Berührungspunkte systematisch ab und ermöglicht einen direkten Vergleich von Lösungen.

Die Plast als technologischer Bezugspunkt

Innerhalb des MaTec-Verbunds nimmt die Plast eine zentrale Rolle ein. Sie adressiert Anlagen, Verfahren und Materialien, die in unterschiedlichen industriellen Kontexten genutzt werden und damit natürliche Schnittstellen zu den beiden weiteren Fachmessen aufweisen. Besonders deutlich wird dies im Möbel- und Bausektor, in dem Kunststoff-, Holz- und Verbundwerkstofftechnologien zunehmend zusammenwirken.

Der Bausektor zählt zu den strategischen Anwendungsbereichen der auf der Plast ausgestellten Anlagen. Im Rahmen von MaTec werden diese Anwendungen nicht isoliert dargestellt, sondern in Beziehung zu angrenzenden Technologien gesetzt. Dadurch entsteht ein erweitertes Bild industrieller Lösungsansätze, das über klassische Branchengrenzen hinausgeht.

Ein Messemodell jenseits klassischer Abgrenzungen

MaTec versteht sich als Antwort auf ein Marktumfeld, das verstärkt Flexibilität und ganzheitliche Perspektiven verlangt. Mario Maggiani, Geschäftsführer von Promaplast und Veranstalter der Plast, beschreibt das Messeprojekt als Treffpunkt für Anbieter von Technologien und Materialien aus sehr unterschiedlichen Anwendungsbereichen – von Verpackung über Bauwesen bis hin zu Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Nautik und Möbelindustrie.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Erweiterung einzelner Messeangebote, sondern die bewusste Förderung von Synergien. Technologien und Materialien, die für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt wurden, sollen im Messeumfeld von MaTec auch in anderen Kontexten neu gedacht werden können. Die dreifache Messeallianz fungiert damit als Katalysator für technologische Querverbindungen.

Umfang und thematische Tiefe der Plast 2026

Für die Plast 2026 haben bereits mehr als 650 Unternehmen ihre Teilnahme bestätigt. Ergänzt wird die Messe durch die Satellitenformate Rubber, 3D Plast und PlastMat, die gemeinsam mit der Plast sechs der acht MaTec-Hallen belegen. Damit deckt die Plast die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoff- und Gummiindustrie ab.

Rubber widmet sich dem Gummisektor von den Materialien über Verarbeitungstechnologien bis hin zu industriellen Anwendungen. 3D Plast fokussiert sich auf den 3D-Druck und additive Fertigungstechnologien für Polymere. PlastMat stellt Materialinnovationen in den Mittelpunkt, die für die Weiterentwicklung der verarbeitenden Industrie von zentraler Bedeutung sind. Innerhalb von MaTec werden diese Themen mit angrenzenden Technologien verknüpft.

Durch die Integration von Plast, Xylexpo und Composites Future bietet MaTec den Besuchern ein Messeerlebnis mit hoher thematischer Dichte. Die Konzentration an Kompetenzen, Technologien und Lösungen erleichtert den fachlichen Austausch, die Bewertung von Anbietern und den Aufbau neuer Partnerschaften.

Kategorie: News, Veranstaltungen Stichworte: Composites Future, Kunststoffindustrie, PLAST, Xylexpo

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