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RETSCH zeigt Kunststoffrecycling im Labormaßstab

4. August 2025 von Birgit Fischer

Das RETSCH-Webinar „Polymere und Kunststoffe“ am 22. September 2025 (Deutsch) und 23. September 2025 (Englisch) vermittelt praxisnahes Wissen zur Probenvorbereitung und Qualitätskontrolle im Kunststoffrecycling. Im Mittelpunkt stehen Verfahren wie die Probenhomogenisierung, mechanische Zerkleinerung und insbesondere die kryogene Vermahlung.

Webinar zu Verfahren und Labortechnik im Kunststoffrecycling – praxisnah erklärt mit Fokus auf Probenvorbereitung und Analytik. | Bild: WMV, erstellt mit Adobe AI
Webinar zu Verfahren und Labortechnik im Kunststoffrecycling – praxisnah erklärt mit Fokus auf Probenvorbereitung und Analytik. | Bild: WMV, erstellt mit Adobe AI

Ergänzt durch Live-Demonstrationen und Fachbeiträge von Dr. Lena Weigold und Dr. Gerhard Beckers erhalten Teilnehmende fundierte Einblicke in die Auswahl geeigneter Labormühlen und Siebe für unterschiedliche Kunststoffarten. Das Webinar richtet sich an Fachleute aus Labor, Industrie und Forschung, die ihre Recyclingprozesse optimieren möchten.

Fokus auf analytische Verfahren im Kunststoffrecycling

Zentrales Thema des Webinars ist die Bedeutung der Probenhomogenisierung als Grundlage für zuverlässige Laboranalytik. Dabei wird unter anderem erläutert, welchen Einfluss die Standardabweichung auf aussagekräftige Messergebnisse hat. Ziel ist es, Kunststoffabfälle so aufzubereiten, dass sie für nachfolgende Analysen reproduzierbare und vergleichbare Resultate liefern.

Das Webinar geht zudem auf die Möglichkeiten und Grenzen des mechanischen Zerkleinerns von Polymeren ein und zeigt auf, wie sich verschiedene Kunststoffarten optimal aufbereiten lassen. Besonders im Fokus: die zweistufige Mahltechnik – bestehend aus einer Vorzerkleinerung, gefolgt von der kryogenen Feinmahlung. Dieses Verfahren trägt wesentlich zur Sicherstellung einer gleichbleibenden Produktqualität bei.

Live-Demonstrationen und Anwendungspraxis im Zentrum

Neben theoretischem Fachwissen überzeugt das Webinar durch anschauliche Live-Demonstrationen. Gezeigt wird unter anderem, wie verschiedene RETSCH-Mühlen zur Probenhomogenisierung eingesetzt werden können – je nach Anforderung und Probenart. Dabei erhalten die Teilnehmenden konkrete Tipps zur Auswahl geeigneter Geräte für spezifische Anwendungen.

Die Veranstaltung bietet darüber hinaus ausreichend Raum für individuelle Fragen und den fachlichen Austausch mit den Expert:innen. Der praxisnahe Aufbau macht das Webinar besonders wertvoll für all jene, die Kunststoffrecycling im Laboralltag umsetzen oder verbessern möchten.

Das Webinar „Polymere und Kunststoffe“ ist Teil der Webinarserie Recycling und Abfallwirtschaft, die sich mit unterschiedlichen Materialströmen und innovativen Lösungsansätzen für nachhaltige Wiederverwertung befasst.

Technische Lösungen für das Zerkleinern und Vermahlen von Kunststoffabfällen

Kunststoffabfälle setzen sich häufig aus verschiedenen Komponenten zusammen und müssen vor der Analytik oder Weiterverarbeitung homogenisiert werden. Aufgrund ihrer duktilen Eigenschaften ist für die Zerkleinerung ein Schneid- oder Schermechanismus erforderlich. Für die Feinzerkleinerung wird meist eine kryogene Vermahlung eingesetzt.

Abhängig von den Probeneigenschaften können für die Vorzerkleinerung RETSCH-Schneidmühlen oder die Hammermühle HM 200 eingesetzt werden. Beispielsweise eignen sich PET-Flaschen oder Mischpolymerproben inklusive Folien ideal für die SM 300. Der Einsatz eines Zyklons erhöht den Probenaustrag, der V-Rotor liefert Partikelgrößen um 2 mm. Bei dünnen Kunststoffen kann ein manuelles Vorschneiden notwendig sein. Duktilere Proben wie Autoreifen oder Harze müssen hingegen bereits im ersten Zerkleinerungsschritt mit flüssigem Stickstoff versprödet werden. Hier empfiehlt sich der robuste 6-Scheiben-Rotor, um Verschleiß zu minimieren.

Für harte Kunststoffproben wie Spielzeug kommt die HM 200 zum Einsatz, die auch größere Mengen zügig verarbeitet. Für die Feinvermahlung stehen die CryoMill und die MM 500 control zur Verfügung, die beide mit indirekter Stickstoffkühlung arbeiten. Sie sind besonders für kleinere Mengen geeignet (bis 10g) und erreichen Feinheiten unter 300 µm. Für größere Probenmengen empfiehlt sich die ZM 300, wobei die Probe zuvor mit Trockeneis versprödet wird. In Kombination mit Distanzsieben ≥ 0,5 mm und einem Zyklon wird der gesamte Mahlprozess optimiert.

Kategorie: News, Veranstaltungen Stichworte: Kunststoffrecycling, Labortechnik, Retsch, Webinar, Zerkleinerung

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