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SML testet NanoLayer-Stretchfolien mit PCR

12. November 2024 von Lorenz Matzinger

SML testet NanoLayer-Technologie mit PCR in Stretchfolien-Produktion. Ziel: Qualitätsvergleich mit konventionellem Granulat. SML testet die NanoLayer-Technologie mit PCR für die Stretchfolienproduktion. Die umfassende Testreihe untersucht die Leistungsfähigkeit und Vergleichbarkeit mit herkömmlichen Verfahren

Eine der beiden PowerCast XL Extruderanlagen von SML, auf der umfangreiche Tests zur NanoLayer-Technologie mit PCR durchgeführt wurden | Bild: SML
Eine der beiden PowerCast XL Extruderanlagen von SML, auf der umfangreiche Tests zur NanoLayer-Technologie mit PCR durchgeführt wurden | Bild: SML

Um herauszufinden, ob sich die NanoLayer-Technologie für die Verarbeitung von PCR eignet, hat das Unternehmen in Kooperation mit Braskem umfassende Tests unter realen Produktionsbedingungen durchgeführt. Ziel war es, die Eigenschaften und das Potenzial von PCR in der Stretchfolienproduktion genauer zu untersuchen.

NanoLayer-Technologie?

Die NanoLayer-Technologie ist vor einigen Jahren auf dem Markt gekommen. Im Zentrum steht dabei eine spezielle Art von Feedblock, der – anders als konventionelle Feedblocks – eine deutlich höhere Zahl an Lagen ermöglicht. Zusammen mit dem Unternehmen Cloeren hat SML Feedblocks für bis zu 67 Lagen entwickelt. Welche Auswirkungen hat nun die Verwendung von PCR beim Einsatz der NanoLayer-Technologie?

Tests auf zwei identischen PowerCast XL-Anlagen

Um eine verbindliche Antwort auf diese Frage zu erhalten, hat sich SML mit dem brasilianischen Granulat-Hersteller Braskem zusammengetan und einen praxisgerechten Testplan entwickelt. Vorrangiges Ziel war es, herkömmliches Granulat und PCR bei der Anwendung der NanoLayer-Technologie unter realen Produktionsbedingungen miteinander zu vergleichen. Im folgenden Schritt installierte SML zwei identische PowerCast XL, 7-up, Strechfolien-Anlagen mit 7 + 1 Extrudern im Technology Center der Unternehmenszentrale in Oberösterreich. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Systemen: Die Anzahl der Lagenverteilung am Feedblock. Während die konventionelle Anlage über einen Feedblock für 13 Lagen verfügt, hat die NanoLayer-Anlage einen Feedblock zur Verteilung von 67 Lagen.

Testläufe mit einer Vielzahl unterschiedlicher Parameter

Der Testplan beinhaltete unterschiedliche Rezepte, Anlagengeschwindigkeiten, Arten von PCR und eine Vielzahl anderer Parameter. Am Ende wurden über hundert Testläufe durchgeführt, wobei der Anteil an PCR immer konstant bei 30 % lag. Auf die Testläufe folgten mehr als 1.000 Labortests, die einer tiefgehenden Analyse unterzogen wurden.

Das Ergebnis: Keine Unterschiede

„Wir haben keinen einzigen Aspekt entdeckt, der sich auf die Folieneigenschaften oder die Produktionsparameter auswirkt, wenn wir PCR in derselben Menge und Qualität auf einer Anlage mit NanoLayer-Technologie im Vergleich zu einer Anlage mit konventioneller Co-Extrusion verwenden. Wie man auf dem Diagramm leicht erkennen kann, liegen die Werte bei der Bruchdehnung und die Weiterreißfestigkeit praktisch auf dem gleichen Niveau“, fasst SML-Produktmanager Thomas Rauscher die Testergebnisse zusammen.

Bruchdehnungsdiagramm | Bild: SML
Bruchdehnungsdiagramm | Bild: SML
Weiterreißfestigkeit | Bild: SML
Weiterreißfestigkeit | Bild: SML

Kategorie: Forschung, News Stichworte: Kreislaufwirtschaft, Kunststoffrecycling, Nachhaltigkeit, PCR, Recycling

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