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Starlinger übernimmt Gewebesparte von Windmöller & Hölscher

20. November 2024 von Lorenz Matzinger

Starlinger erweitert sein Portfolio: Übernahme der Gewebesparte von W&H stärkt Marktposition bei gewebten Kunststoffverpackungen. Die Übernahme der W&H Gewebesparte erweitert das Starlinger Portfolio. Kunden profitieren von neuen Lösungen und Synergien in Technik und Service.

In Weissenbach, Niederösterreich, fertigt Starlinger Anlagen für die Produktion von gewebten Verpackungen aus Kunststoff. Das Familienunternehmen exportiert seine Technologie seit mehr als 50 Jahren in die ganze Welt. | Bild: Starlinger
In Weissenbach, Niederösterreich, fertigt Starlinger Anlagen für die Produktion von gewebten Verpackungen aus Kunststoff. Das Familienunternehmen exportiert seine Technologie seit mehr als 50 Jahren in die ganze Welt. | Bild: Starlinger

Die Starlinger & Co Ges.m.b.H. aus Wien hat die Gewebesparte des deutschen Maschinenbauers Windmöller & Hölscher (W&H) übernommen. Damit baut das österreichische Familienunternehmen seine führende Marktposition bei Maschinen für gewebte Kunststoffverpackungen weiter aus. Kunden profitieren künftig von erweiterten Lösungen und Synergien in Vertrieb und Service.

Starlinger erweitert Marktführerschaft und stärkt Kundenvorteile durch Übernahme

Starlinger baut hiermit seine weltweit führende Stellung als Hersteller von Maschinen und Anlagen zur Herstellung von gewebten Kunststoffverpackungen weiter aus. Die Integration der damit verbundenen Technologien birgt erhebliches Potenzial für Synergieeffekte in Technik, Service und Vertrieb.

„Die Übernahme der Gewebesparte von W&H bedeutet, dass wir unser Sortiment erweitern und noch individuellere Lösungen für die Hersteller nachhaltiger Verpackungen aus Kunststoffgewebe anbieten können“, so Angelika Huemer, CEO und geschäftsführende Gesellschafterin von Starlinger. „Synergieeffekte und Vorteile für unsere Kunden erwarten wir nicht nur im Hinblick auf die Technologie, sondern auch durch unser gut ausgebautes weltweites Verkaufs- und Service-Netzwerk.“ 

Dr. Falco Paepenmüller, CEO der W&H Group, Lengerich, erläutert diesen Schritt wie folgt: „Die Entscheidung, uns von der Gewebesparte zu trennen, ermöglicht es uns, unsere Ressourcen gezielt auf das Wachstum im Markt der Papier- und Folienverpackungen zu fokussieren. Bei Starlinger hingegen passen die Gewebeprodukte hervorragend in das bestehende Portfolio und die Infrastruktur“, und fügt hinzu: „Bei der Auswahl des Käufers war uns besonders wichtig, dass unsere Kunden im Gewebemarkt weiterhin gut betreut und zuverlässig bedient werden.“

Säcke aus Kunststoffbändchengewebe für die Verpackung von trockenen Schüttgütern wie Zement bieten eine leichte, haltbare und nachhaltige Alternative zu Papier- und Foliensäcken. | Bild: Starlinger
Säcke aus Kunststoffbändchengewebe für die Verpackung von trockenen Schüttgütern wie Zement bieten eine leichte, haltbare und nachhaltige Alternative zu Papier- und Foliensäcken. | Bild: Starlinger

Die Produkte aus dem Gewebeportfolio von W&H werden zukünftig von Starlinger vertrieben. Das restliche W&H Portfolio bleibt davon unberührt. Für Service und Ersatzteile übernimmt Starlinger die weltweite Betreuung der Kunden.

Die finanziellen Details der Transaktion unterliegen der vertraglich vereinbarten Vertraulichkeit.

Über Starlinger & Co Ges.m.b.H.:

Starlinger ist ein österreichisches Maschinenbauunternehmen mit Sitz in Wien und Produktionsstätten in Weissenbach und St. Martin, sowie in Schwerin, Deutschland, und Taicang, China. Als weltweit führender Anbieter von Maschinen und kompletten Anlagen zur Erzeugung gewebter Kunststoffsäcke sowie Anlagen für Kunststoffrecycling, PET-Extrusion und -Veredelung ist Starlinger in mehr als 130 Ländern ein Synonym für Qualitäts- und Technologieführerschaft. 1835 gegründet, exportiert das Familienunternehmen seine Produkte seit mehr als 50 Jahren weltweit und erreicht eine Exportquote von über 99,5 %. Eigene Verkaufs- und Service-Center in Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Nigeria, Russland, Südafrika, Thailand, den USA sowie in Usbekistan gewährleisten raschen und professionellen technischen Service.

Starlinger nimmt am UN Global Compact, der weltweit größten Nachhaltigkeitsinitiative für Unternehmen, teil und folgt den darin verankerten Prinzipien für verantwortungsvolle Geschäftspraktiken.

Über Windmöller & Hölscher:

Windmöller & Hölscher mit Hauptsitz in Lengerich, Deutschland, ist ein Familienunternehmen und weltweit führend bei Maschinen und Anlagen zur Herstellung und Verarbeitung flexibler Verpackungen.

Das Produktportfolio umfasst Hochleistungsmaschinen für die Folienextrusion, den Druck und die Konfektionierung. Als global agierendes Unternehmen bietet W&H seinen Kunden alles aus einer Hand: von der kompetenten Beratung über das Engineering bis hin zur Lieferung hochwertiger Maschinen und kompletter Verpackungsproduktionslinien. Mehr als 3.500 Mitarbeiter schaffen optimale Lösungen für die individuellen Produktionsaufgaben der Hersteller flexibler Verpackungen – und erfüllen damit die Unternehmensphilosophie „Passion for Innovation“ mit Leben. Maschinen von Windmöller & Hölscher sind in über 130 Ländern und bei mehr als 5.000 Kunden im Einsatz. Im Jahr 2023 erreicht die Windmöller & Hölscher Gruppe einen Umsatz von über 1,1 Milliarden Euro.

Kategorie: Firmen, News, Produkte Stichworte: Gewebe, Kreislaufwirtschaft, Recycling, Starlinger, W&H

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