Covestro setzt auf der K 2025 in Düsseldorf ein starkes Zeichen für nachhaltige Werkstoffe und präsentiert unter dem Leitmotiv „Material Effect“ über 20 ausgewählte Innovationen. Vom 8. bis 15. Oktober erwartet die Besucherinnen und Besucher am Stand A75 in Halle 6 ein interdisziplinärer Blick auf die Zukunft der Kunststoffverarbeitung. Dabei wird deutlich: Materialien allein sind nicht genug – entscheidend ist, was aus ihnen entsteht.

Mit „Material Effect“ beschreibt Covestro die Wechselwirkung von Werkstoffentwicklung, technologischer Umsetzung und Anwendungskompetenz. Dieser ganzheitliche Ansatz zieht sich durch alle Messeexponate und macht greifbar, wie Hochleistungskunststoffe, digitale Werkzeuge und zirkuläre Produktdesigns ineinandergreifen, um konkrete Antworten auf globale Herausforderungen zu liefern – von der Energiewende bis zur urbanen Mobilität.
„The Material Effect“ als Innovationsmotor
„Es ist gerade diese einzigartige Kombination aus Materialwissenschaft, Prozess- und Anwendungsentwicklung, die den entscheidenden Unterschied macht“, erklärte Jochen Hardt, Vice President Global Marketing Mobility, auf der K-Vorpressekonferenz. „‚The Material Effect‘ ermöglicht es unseren Kunden und Partnern, mehr zu erreichen – in puncto Nachhaltigkeit, Kreislauffähigkeit und Leistungsfähigkeit ihrer Produkte.“

Ein zentrales Exponat am Covestro-Stand ist der SUE „People Mover“, ein futuristisches Konzeptfahrzeug für den öffentlichen Nahverkehr. Dieses autonome E-Shuttle nutzt mehrere innovative Covestro-Materialien: eine glasklare Polycarbonat-Verglasung, Abdeckungen für Lidar-Sensoren sowie das hochbelastbare Monomaterial Arfinio®. Das Fahrzeugkonzept zeigt eindrucksvoll, wie leichtgewichtige und kreislauffähige Materialien neue Mobilitätsformen ermöglichen.
Darüber hinaus stellt Covestro das digitale Bemusterungstool IMAGIO® vor. Es erlaubt realistische digitale Visualisierungen von Produktdesigns auf Basis virtueller Materialzwillinge. So lassen sich physische Muster in frühen Entwicklungsphasen ersetzen – ein signifikanter Beitrag zur Ressourcenschonung, verkürzten Time-to-Market und gesteigerter Designqualität.
Nachhaltige Materialien für eine zirkuläre Zukunft
Covestro verfolgt eine langfristige Unternehmensvision: vollständig kreislauffähig zu wirtschaften. Dieses Ziel konkretisiert sich in drei strategischen Säulen: der verstärkte Einsatz alternativer Rohstoffe, der Umstieg auf erneuerbare Energien und die Entwicklung innovativer Recyclingverfahren. Bis 2035 soll die Produktion an allen Standorten klimaneutral sein (Scope 1 und 2); bis 2050 soll die gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral aufgestellt werden (Scope 1–3). Schon heute stammen rund 16 Prozent des globalen Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen – abgesichert über elf internationale Stromabnahmeverträge (PPAs).
Ein wesentliches Element ist das Produktportfolio mit dem Zusatz „CQ“ – kurz für Circular Intelligence. Diese Produkte enthalten mindestens 25 Prozent alternative Rohstoffe. Ergänzend setzt Covestro im Bereich Polycarbonate auf ein dreistufiges Labelsystem: „RE“ für Werkstoffe auf Basis erneuerbarer Rohstoffe, „RP“ für chemisch recycelte Inhalte und „R“ für mechanisch recycelte Komponenten. Diese Kennzeichnungen ermöglichen es Kunden, nachhaltige Materialien gezielt in ihre Produkte zu integrieren.
Material Effect als Teil der Unternehmensstrategie
CEO Markus Steilemann betonte auf der Vorpressekonferenz: „Die Welt wirkt aus den Fugen geraten, und die chemische Industrie spürt viele der momentanen multiplen Krisen mit voller Wucht. Gleichzeitig muss die Zukunft grüner und smarter werden. Wir bei Covestro ebnen mit unseren kreislauffähigen, klimaneutralen Hochleistungskunststoffen für viele Sektoren den Weg dahin – ob bei E-Mobilität und autonomem Fahren, ob bei effizienten Gebäuden oder der Digitalisierung. Wir freuen uns, auf der diesjährigen K-Messe die vielfältigen und nützlichen Effekte unserer Materialien für unsere Kunden und Partner zu zeigen.“

Der Auftritt auf der K 2025 unterstreicht Covestros Überzeugung, dass Materiallösungen ein Schlüsselfaktor für die Transformation der Industrie sind. „The Material Effect“ steht dabei nicht nur für technische Eigenschaften – er beschreibt eine Haltung, in der Materialien systematisch zu Treibern von Nachhaltigkeit und Effizienz werden. Die Messepräsenz verdeutlicht, wie sich diese Haltung in Anwendungen über Branchengrenzen hinweg manifestiert – und liefert damit Impulse für Design, Produktion und Marktstrategien weltweit.