• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen

Österreichische Kunststoffzeitschrift

Ihr Fachmagazin für Industrie und Forschung

  • Zeitschrift
    • Mediadaten
    • Themen 2026
    • Abonnement
    • Archiv
  • Kunststoff.direct
  • Messekalender
  • Stellenmarkt
    • Stellenangebote
    • Stellengesuche
  • Impressum
  • News-Archiv
    • 2017
    • 2018
    • 2019
    • 2020
    • 2021
    • 2022
    • 2023
    • 2024

Bei Haidlmair stehen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität im Fokus

7. Oktober 2021 von Kerstin Sochor

Halle B2, Stand 2306

Das Nußbacher Werkzeugbauunternehmen, einer der weltweit führenden Hersteller von Spritzgießwerkzeugen für Getränkekästen, Lager-/ Logistikcontainer, Wertstoffbehälter und Kunststoffpaletten, hat zu Beginn 2021 seine Bemühungen in Richtung Nachhaltigkeit verstärkt. Nun hat man mit der Klimaneutralität einen ersten Meilenstein erreicht. Das Nachhaltigkeitsthema und wie die Kunden davon profitieren können, steht im Fokus des Messeauftrittes auf der Fakuma in Friedrichshafen.

Haidlmair hat das Thema Nachhaltigkeit bereits seit vielen Jahren auf dem Radar, aber eine konsequente, nachhaltige Ausrichtung hatte vorerst noch nicht die oberste Priorität. Doch schon bald fokussierte sich Mario Haidlmair auf die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe und die Entwicklung von Zukunftsvisionen für die langfristige Sicherung der Unternehmenserfolges in Nußbach und an allen anderen Standorten der Haidlmair Group. Im Zuge dessen wurde ihm immer mehr bewusst, dass eine erfolgreiche Zukunft nicht allein durch hochqualifizierte Mitarbeiter, Investitionen in neue Maschinen und vieles mehr erreicht wird, sondern der Erhalt und der Schutz einer intakten Umwelt die Grundlage für alles weitere ist. Somit setzte Haidlmair alle Hebel in Bewegung, damit der CO2-Fußabdruck drastisch reduziert wird und man zusätzlich wiederum auch Vorteile und einen Mehrwert für die Kunden kreieren kann. Man verkaufte daraufhin einige Tochterunternehmen, die ihren Fokus im Bereich des Einwegkunststoffes hatten und konzentrierte sich hauptsächlich auf den Bereich Mehrwegkunststoffprodukte, für den die Kunden des Stammwerkes in Nußbach produzieren. Das war der Startschuss für ein neues Kapitel der bewegten Unternehmensgeschichte von Haidlmair.

Eigener Nachhaltigkeitsmanager evaluiert Optimierungspotentiale

Die Strategie, die Anfang 2021 zur Anwendung kam, beinhaltet drei Säulen: Das Unternehmen klimaneutral zu machen, den Herstellungsprozess nachhaltiger zu gestalten und das Produkt selbst in Hinblick auf CO2 zu optimieren. Ein erster Schritt war der Beitritt des Unternehmens zum Global Compact Netzwerk der Vereinten Nationen bei, das zehn Prinzipien entwickelt hat, die verantwortungsvolles Handeln gegenüber den Menschen und der Umwelt unterstützen soll. Nach außen zeigte sich das nachhaltige Bestreben von Haidlmair unter anderem in der Änderung des Unternehmensslogans auf „Productivity for Sustainability“. Mit Willibald Windhager wurde ein eigener Nachhaltigkeitsmanager installiert, der mit der Evaluierung der Optimierungspotentiale beauftragt wurde. Bei dieser Analyse stellte sich heraus, dass Haidlmair in den vergangenen Jahren bereits vieles richtig gemacht hat. Da stachen vor allem die Investitionen in energieeffizientere Maschine, das Angebot des günstigen Bezugs von Elektroautos für die Mitarbeiter oder die Installation einer großen Photovoltaikanlage heraus. Dadurch liegen die durchschnittlichen CO2 Emissionen pro Haidlmair-Mitarbeiter bei nur zirka 1/3 im europäischen Vergleich.

E-Mobilität wird stark gefördert

Mario Haidlmair (4. von rechts) und seine Mitarbeiter bei der Übergabe von 6 neuen Elektro- und Hybridmodellen von BMW.
Fotos: Haidlmair

Die größten CO2 Verursacher sind aber im Bereich der Mobilität zu finden. Die Anfahrt der Mitarbeiter und der firmeneigene Fuhrpark verursachen zusammen über 60% der CO2 Emissionen, daher ist hier auch das größte Einsparungspotential zu finden. Im firmeneigenen Fuhrpark, der mehr als 60 Fahrzeuge umfasst, stellt man nun sukzessive auf vollelektrische und Hybridfahrzeuge um. In der Zwischenzeit sind bereits ca. 80% des Fuhrparks elektrisch oder hybrid. Zusätzlich dazu werden die Mitarbeiter motiviert klimafreundlichere Anfahrtsoptionen in Betracht zu ziehen. Das passiert einerseits mit der Möglichkeit, dass die Mitarbeiter E-Autos zu unschlagbar günstigen Preisen über das Unternehmen beziehen, die kostenlos, mit umweltfreundlich erzeugtem Strom, in der Firma aufgeladen werden können. Diese Möglichkeit haben bereits um die 15% der Belegschaft genutzt. Zusätzlich bietet Haidlmair seinen Mitarbeitern an, Fahrräder um bis zu 60% günstiger als zum Normalpreis zu erwerben, die dann als Verkehrsmittel zur Arbeit genutzt werden können. Diese Möglichkeit wurde ebenfalls mit großer Begeisterung von der Belegschaft angenommen.

Investition in Klimaschutzprojekte

Alle diese Ansätze haben den CO2 Verbrauch bereits merklich verringert, aber es sind noch immer etliche Tonnen CO2 vorhanden, die es gilt weiter zu reduzieren. Alle Emissionen lassen sich jedoch nicht zur Gänze zu vermeiden, daher gibt es weitere Möglichkeiten, um eine Klimaneutralität zu erreichen. Die in der Wirtschaft am weitesten verbreitete Variante ist die Investition in Klimaschutzprojekte, durch die wieder CO2 eingespart bzw. gespeichert wird. Haidlmair geht dabei den Weg Projekte in Österreich zu unterstützen und dadurch einen effizienten Einsatz der Mittel zu gewährleisten.

Durch alle diese Maßnahmen schafft es Haidlmair bereits in diesem Jahr CO2 neutral zu sein: „Unser Ziel einer Klimaneutralität hätten wir uns eigentlich erst für 2022 vorgenommen. Es freut uns natürlich sehr, dass wir es bereits in diesem Jahr erreichen, aber wir wollen unsere Emissionen noch weiter senken, denn der Erhalt unserer wunderschönen Natur hat für mich, neben dem wirtschaftlichen Erfolg, oberste Priorität“, setzt Mario Haidlmair sein Augenmerk bereits auf die Zukunft.

Zusätzlich wird am Haidlmair Stand auch das Tochterunternehmen Digital Moulds vertreten sein, das Monitoringlösungen für den Werkzeugbau anbietet.

www.haidlmair.at

Kategorie: Fakuma 2021 Stichworte: FAKUMA, Haidlmair, Klimaneutralität, Nachhaltigkeit, Werkzeugbau

Weitere Nachrichten

Ganzheitliche Prozesslösungen für die Kunststoffverarbeitung

Auf der PlastIndia 2026 in Neu Delhi vom 5. bis 10. Februar stellt Coperion Technologien und Anlagen für das Herstellen, Aufbereiten und Recycling von Kunststoffen vor. Das Unternehmen deckt alle drei … [Weiterlesen...] ÜberGanzheitliche Prozesslösungen für die Kunststoffverarbeitung

Volker Nilles verstärkt ARBURG-Geschäftsführung

Zum 12. Januar 2026 hat ARBURG Dr. Volker Nilles zum Vorsitzenden der Geschäftsführung berufen. Der international tätige Maschinenbauer mit Sitz in Loßburg setzte damit auf einen erfahrenen Manager … [Weiterlesen...] ÜberVolker Nilles verstärkt ARBURG-Geschäftsführung

Ultramid®-Polyamid besteht Langzeitanforderungen der E-Mobilität

Die glasfaserverstärkte, halogenarme Ultramid®-Type von BASF erfüllt die Langzeitanforderungen der E-Mobilität. Grundlage dafür sind Untersuchungen zur Alterungsbeständigkeit von Kunststoffkomponenten … [Weiterlesen...] ÜberUltramid®-Polyamid besteht Langzeitanforderungen der E-Mobilität

Neue Recyclingpfade für leistungsfähige Geokunststoffe

Im Projekt Zirk-Tex des Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE entwickeln Forschende neue Ansätze zur Herstellung von Geokunststoffen und Dachbahnen aus bislang ungenutzten … [Weiterlesen...] ÜberNeue Recyclingpfade für leistungsfähige Geokunststoffe

Seitenspalte

Suche

Messekalender

  • LOGISTICS & AUTOMATION Bern

    Die LOGISTICS & AUTOMATION Bern 2026 ist die größte Fachmesse für Intralogistik und Materialfluss in der Schweiz. Sie präsentiert modernste […]

  • EMPACK Bern

    Die EMPACK Bern 2026 ist der einzigartige Treffpunkt der Verpackungsindustrie in der Schweiz und bildet den gesamten Verpackungsprozess entlang der […]

  • EMPACK Dortmund

    Die EMPACK Dortmund 2026 ist die regionale Fachmesse für die Verpackungsindustrie und bietet ein kompaktes Update zu den wichtigsten Innovationen […]

  • LOGISTICS & AUTOMATION Dortmund

    Die LOGISTICS & AUTOMATION Dortmund 2026 ist die regionale Fachmesse für Intralogistik und Materialfluss. Im Fokus stehen Produkte, Services und […]

  • maintenance Dortmund

    Die maintenance Dortmund 2026 ist die führende Fachmesse für industrielle Instandhaltung in Deutschland. Sie deckt das gesamte Spektrum moderner […]

Newsletter

  • Newsletter Anmeldung
  • Newsletter-Archiv

Die aktuelle Ausgabe

NEUERSCHEINUNG

Welkin Media News

Aktuelle Nachrichten aus unseren anderen Online-Portalen Österreichische Chemie Zeitschrift und Lebensmittel-&Biotechnologie

  • SYNEQT bündelt Chemiepark-Infrastruktur
    am 16. Januar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Mit dem Start der SYNEQT GmbH führt Evonik seit Jahresbeginn die Infrastruktur-Aktivitäten der Chemieparks Marl und Wesseling zusammen. Rund 3.500 Beschäftigte und ein Umsatz von etwa 1,8 Milliarden Euro machen SYNEQT zu einem der größten […]

  • GEA realisiert offene Pilotinfrastruktur für Fermentation
    am 16. Januar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    GEA realisiert für die Biotechnology Fermentation Factory am NIZO Food Innovation Campus in Ede eine offene Pilotinfrastruktur für Fermentation in Lebensmittelqualität. Die Anlage ermöglicht die Validierung und Skalierung präzisions- und […]

  • PSI entwickelt Verfahren für stabile, langlebige Festkörperbatterien
    am 15. Januar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Festkörperbatterien werden am Paul Scherrer Institut PSI mit einem neuen Verfahren stabiler und langlebiger. Durch mildes Sintern des Elektrolyten und eine gezielte Grenzflächenstabilisierung lassen sich Dendritenbildung und Leistungsabfall […]

  • Sprühbares Polymer eröffnet neuen Pflanzenschutz
    am 15. Januar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    Forschende der University of California San Diego haben ein sprühbares Polymer entwickelt, das neue Ansätze im Pflanzenschutz eröffnet. Die Beschichtung schützt Nutzpflanzen vor bakteriellen Infektionen, bleibt gasdurchlässig und erhöht ihre […]

  • Selectnutrition wird Teil von TER Chemicals
    am 14. Januar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    Selectnutrition wird Teil von TER Chemicals. Mit der Übernahme stärkt TER Chemicals seine Position im Food-&-Nutrition-Segment in der Schweiz und im gesamten DACH-Raum und richtet das Geschäft langfristig auf Wachstum aus. Der Beitrag […]

  • BASF nimmt Steamcracker in Zhanjiang termingerecht in Betrieb
    am 14. Januar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Der Steamcracker am neuen BASF-Verbundstandort Zhanjiang ist termingerecht in Betrieb gegangen, nutzt für seine Hauptkompressoren ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen und liefert jährlich bis zu eine Million Tonnen Ethylen für […]

  • Lignin als Ausgangsstoff für bioaktive Moleküle
    am 13. Januar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    Lignin wird an der Universität Graz als Ausgangsstoff für bioaktive Moleküle genutzt. Chemische Verfahren auf Basis von Holzresten ermöglichen kürzere Synthesewege, geringeren Energieeinsatz und reduzierte Abfallmengen. Der Beitrag Lignin als […]

  • Brenntag stärkt Partnerschaft mit Women in Chemicals weltweit
    am 13. Januar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Excerpt: Die Partnerschaft zwischen Brenntag und Women in Chemicals wird 2026 global ausgebaut. Ziel ist es, Gleichstellung, berufliche Entwicklung und Vernetzung von Frauen in der chemischen Industrie durch internationale Programme, Konferenzen und […]

  • 40 Jahre wire Düsseldorf prägen die globale Drahtindustrie
    am 12. Januar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Die wire Düsseldorf feiert 40 Jahre als globale Leitmesse der Draht- und Kabelindustrie. Mit Wachstum, Internationalität und neuen Formaten wie dem wire & Cable FORUM setzt die wire 2026 weitere Impulse für Innovation, Nachhaltigkeit und […]

  • Bioraffineriekonzept erzeugt Flugzeugtreibstoff aus Tomatenresten
    am 12. Januar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    Ein EU-Forschungsprojekt unter Leitung der TU Graz entwickelt ein integriertes Bioraffineriekonzept, das Restbiomasse aus der Tomatenproduktion vollständig verwertet und daraus nachhaltigen Flugzeugtreibstoff sowie Dünger, Tierfutter und Speiseöl […]

Footer

Zeitschrift

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wer.Was.Wo

WelkinMedia Fachverlag

  • Österreichische Chemie Zeitschrift
  • Lebensmittel-&Biotechnologie
  • labor.at
  • WelkinMedia

Copyright © 2026 · WelkinMedia Fachverlag