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Bei Haidlmair stehen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität im Fokus

7. Oktober 2021 von Kerstin Sochor

Halle B2, Stand 2306

Das Nußbacher Werkzeugbauunternehmen, einer der weltweit führenden Hersteller von Spritzgießwerkzeugen für Getränkekästen, Lager-/ Logistikcontainer, Wertstoffbehälter und Kunststoffpaletten, hat zu Beginn 2021 seine Bemühungen in Richtung Nachhaltigkeit verstärkt. Nun hat man mit der Klimaneutralität einen ersten Meilenstein erreicht. Das Nachhaltigkeitsthema und wie die Kunden davon profitieren können, steht im Fokus des Messeauftrittes auf der Fakuma in Friedrichshafen.

Haidlmair hat das Thema Nachhaltigkeit bereits seit vielen Jahren auf dem Radar, aber eine konsequente, nachhaltige Ausrichtung hatte vorerst noch nicht die oberste Priorität. Doch schon bald fokussierte sich Mario Haidlmair auf die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe und die Entwicklung von Zukunftsvisionen für die langfristige Sicherung der Unternehmenserfolges in Nußbach und an allen anderen Standorten der Haidlmair Group. Im Zuge dessen wurde ihm immer mehr bewusst, dass eine erfolgreiche Zukunft nicht allein durch hochqualifizierte Mitarbeiter, Investitionen in neue Maschinen und vieles mehr erreicht wird, sondern der Erhalt und der Schutz einer intakten Umwelt die Grundlage für alles weitere ist. Somit setzte Haidlmair alle Hebel in Bewegung, damit der CO2-Fußabdruck drastisch reduziert wird und man zusätzlich wiederum auch Vorteile und einen Mehrwert für die Kunden kreieren kann. Man verkaufte daraufhin einige Tochterunternehmen, die ihren Fokus im Bereich des Einwegkunststoffes hatten und konzentrierte sich hauptsächlich auf den Bereich Mehrwegkunststoffprodukte, für den die Kunden des Stammwerkes in Nußbach produzieren. Das war der Startschuss für ein neues Kapitel der bewegten Unternehmensgeschichte von Haidlmair.

Eigener Nachhaltigkeitsmanager evaluiert Optimierungspotentiale

Die Strategie, die Anfang 2021 zur Anwendung kam, beinhaltet drei Säulen: Das Unternehmen klimaneutral zu machen, den Herstellungsprozess nachhaltiger zu gestalten und das Produkt selbst in Hinblick auf CO2 zu optimieren. Ein erster Schritt war der Beitritt des Unternehmens zum Global Compact Netzwerk der Vereinten Nationen bei, das zehn Prinzipien entwickelt hat, die verantwortungsvolles Handeln gegenüber den Menschen und der Umwelt unterstützen soll. Nach außen zeigte sich das nachhaltige Bestreben von Haidlmair unter anderem in der Änderung des Unternehmensslogans auf „Productivity for Sustainability“. Mit Willibald Windhager wurde ein eigener Nachhaltigkeitsmanager installiert, der mit der Evaluierung der Optimierungspotentiale beauftragt wurde. Bei dieser Analyse stellte sich heraus, dass Haidlmair in den vergangenen Jahren bereits vieles richtig gemacht hat. Da stachen vor allem die Investitionen in energieeffizientere Maschine, das Angebot des günstigen Bezugs von Elektroautos für die Mitarbeiter oder die Installation einer großen Photovoltaikanlage heraus. Dadurch liegen die durchschnittlichen CO2 Emissionen pro Haidlmair-Mitarbeiter bei nur zirka 1/3 im europäischen Vergleich.

E-Mobilität wird stark gefördert

Mario Haidlmair (4. von rechts) und seine Mitarbeiter bei der Übergabe von 6 neuen Elektro- und Hybridmodellen von BMW.
Fotos: Haidlmair

Die größten CO2 Verursacher sind aber im Bereich der Mobilität zu finden. Die Anfahrt der Mitarbeiter und der firmeneigene Fuhrpark verursachen zusammen über 60% der CO2 Emissionen, daher ist hier auch das größte Einsparungspotential zu finden. Im firmeneigenen Fuhrpark, der mehr als 60 Fahrzeuge umfasst, stellt man nun sukzessive auf vollelektrische und Hybridfahrzeuge um. In der Zwischenzeit sind bereits ca. 80% des Fuhrparks elektrisch oder hybrid. Zusätzlich dazu werden die Mitarbeiter motiviert klimafreundlichere Anfahrtsoptionen in Betracht zu ziehen. Das passiert einerseits mit der Möglichkeit, dass die Mitarbeiter E-Autos zu unschlagbar günstigen Preisen über das Unternehmen beziehen, die kostenlos, mit umweltfreundlich erzeugtem Strom, in der Firma aufgeladen werden können. Diese Möglichkeit haben bereits um die 15% der Belegschaft genutzt. Zusätzlich bietet Haidlmair seinen Mitarbeitern an, Fahrräder um bis zu 60% günstiger als zum Normalpreis zu erwerben, die dann als Verkehrsmittel zur Arbeit genutzt werden können. Diese Möglichkeit wurde ebenfalls mit großer Begeisterung von der Belegschaft angenommen.

Investition in Klimaschutzprojekte

Alle diese Ansätze haben den CO2 Verbrauch bereits merklich verringert, aber es sind noch immer etliche Tonnen CO2 vorhanden, die es gilt weiter zu reduzieren. Alle Emissionen lassen sich jedoch nicht zur Gänze zu vermeiden, daher gibt es weitere Möglichkeiten, um eine Klimaneutralität zu erreichen. Die in der Wirtschaft am weitesten verbreitete Variante ist die Investition in Klimaschutzprojekte, durch die wieder CO2 eingespart bzw. gespeichert wird. Haidlmair geht dabei den Weg Projekte in Österreich zu unterstützen und dadurch einen effizienten Einsatz der Mittel zu gewährleisten.

Durch alle diese Maßnahmen schafft es Haidlmair bereits in diesem Jahr CO2 neutral zu sein: „Unser Ziel einer Klimaneutralität hätten wir uns eigentlich erst für 2022 vorgenommen. Es freut uns natürlich sehr, dass wir es bereits in diesem Jahr erreichen, aber wir wollen unsere Emissionen noch weiter senken, denn der Erhalt unserer wunderschönen Natur hat für mich, neben dem wirtschaftlichen Erfolg, oberste Priorität“, setzt Mario Haidlmair sein Augenmerk bereits auf die Zukunft.

Zusätzlich wird am Haidlmair Stand auch das Tochterunternehmen Digital Moulds vertreten sein, das Monitoringlösungen für den Werkzeugbau anbietet.

www.haidlmair.at

Kategorie: Fakuma 2021 Stichworte: FAKUMA, Haidlmair, Klimaneutralität, Nachhaltigkeit, Werkzeugbau

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