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Covestro zeigt auf der K 2022 die erste Wallbox mit Makrolon RE

17. Oktober 2022 von Birgit Fischer

Die neuen, nachhaltigeren Polycarbonate Makrolon RE von Covestro feiern Premiere in einer Anwendung der Elektromobilität, die das Unternehmen auf der Kunststoffmesse K 2022 vorstellt. So stellt das global agierende niederländische Unternehmen EVBox das komplette Gehäuse ihrer neuen Wallbox EVBox Livo aus einem Compound der neuen Produktreihe her.

Die neue Wallbox Livo von EVBox ist das weltweit erste Produkt seiner Art, das mit nachhaltigerem Polycarbonat der Reihe Makrolon® RE von Covestro hergestellt wird. | Foto: EVBox
Die neue Wallbox Livo von EVBox ist das weltweit erste Produkt seiner Art, das mit nachhaltigerem Polycarbonat der Reihe Makrolon RE von Covestro hergestellt wird. | Foto: EVBox

Makrolon RE wird anteilig aus Bioabfällen und -reststoffen teils unter Einsatz von erneuerbarem Strom produziert und hat daher nur einen sehr geringen CO2-Fußabdruck. Als Thermoplaste sind die nachhaltigeren Polycarbonate zudem einfach zu rezyklieren und somit gut für den Aufbau von Stoffkreisläufen geeignet.

Mobilität von Ressourcenverknappung abkoppeln

„Diese Anwendung ist ein weiterer Meilenstein in unserer langjährigen Kooperation mit EVBox. Wir haben gemeinsam erreicht, dass nicht erst beim Fahren mit grünem Strom, sondern bereits bei der Fertigung von Ladestationen fossile Ressourcen geschont werden“, erklärt Dr. Niklas Meine, Leiter des globalen Projektes Elektroladestationen und des Marketings Elektrotechnik und Elektronik in der Region EMEA bei Covestro.

„EVBox entwickelt Ladelösungen für Elektrofahrzeuge mit Blick auf die Zukunft unseres Planeten. Mit unserer neuen Ladestation kommen wir einen großen Schritt voran, Mobilität noch weiter von der Ressourcenverknappung abzukoppeln und auf eine nachhaltigere Basis zu stellen“, ergänzt Wijnand Diemer, Senior Director Product Management bei EVBox, die weltweit zu den führenden Komplettanbietern für das Laden von Elektrofahrzeugen zählt.

Großes Potenzial zur CO2-Einsparung bei Ladestationen

Wie nachhaltig Makrolon RE ist, zeigt eine vom TÜV Rheinland geprüfte Lebenzyklusanalyse. Werden 3,5 Kilogramm fossil basiertes Makrolon durch ein RE-Pendant mit einem zugeordneten biozyklischen Materialanteil von mehr als 70 Prozent ausgetauscht, sinkt der CO2-Fußabdruck der Ladestation um circa 10 Kilogramm CO2-Äquivalente. „Würden weltweit alle Gehäuse für Ladestationen nicht aus herkömmlichen Werkstoffen, sondern aus Makrolon RE gefertigt, könnten von 2022 bis 2030 insgesamt rund 450.000 Tonnen weniger CO2-Äquivalente emittiert werden“, erklärt Meine.

Flammwidrig und witterungsbeständig

Die RE-Compounds sind identisch mit ihren fossil basierten Pendants und haben die gleichen Materialeigenschaften. Sie können daher als Drop in-Lösung direkt zur Substitution verwendet werden.

„Die Umstellung auf RE-Produkte ist nicht mit zeit- und kostenintensiven Prüf- und Zertifizierungsverfahren verknüpft und kann deshalb sehr schnell erfolgen. Die Compounds sind zum Beispiel auf der Yellow Card des US-Prüfinstitutes Underwriters Laboratories Inc. (UL) zusammen mit ihren fossilen Analoga gelistet“, erläutert Meine.

Das für EVBox Livo eingesetzte RE-Polycarbonat bietet maßgeschneiderte Eigenschaften für Ladestationen. Seine hohe Flammwidrigkeit zeigt sich in einer 5VA-Einstufung (Yellow Card) im UL 94-Brandtest. Außerdem ist es UL f1-gelistet und daher im Außenbereich unter Wasser- und UV-Einwirkung einsetzbar.

Massenbilanz sorgt für Transparenz

Die nachhaltige Herkunft der Rohstoffe für Makrolon RE ist massenbilanziert und nach ISCC Plus (International Sustainability and Carbon Certification) zertifiziert.

Dank des Massenbilanzansatzes, der bei den Rohstoffen angewendet wird, weisen die daraus hergestellten Polycarbonate die gleichen guten Eigenschaften wie ihre fossilbasierten Pendants auf. Dies gilt auch für die Oberflächengestaltung. | Foto: EVBox
Dank des Massenbilanzansatzes, der bei den Rohstoffen angewendet wird, weisen die daraus hergestellten Polycarbonate die gleichen guten Eigenschaften wie ihre fossilbasierten Pendants auf. Dies gilt auch für die Oberflächengestaltung. | Foto: EVBox

„Wir können deshalb den Anteil an nachhaltigem Material im Compound für den Verarbeiter genau und transparent ausweisen. Mit der Massenbilanzierung unterstützen wir den Übergang zur Kreislaufwirtschaft auf Basis von nachwachsenden oder durch Recycling gewonnenen Rohstoffen“, erläutert Meine.

Langlebigkeit und unverwechselbares Markendesign

Viele führende Hersteller von Ladestationen nutzen bereits fossil basierte Varianten von Makrolon® zur Herstellung von Gehäusen und anderen Komponenten. Grund dafür ist, dass der Konstruktionswerkstoff Feuchtigkeit, Hitze und Kälte gut widersteht, gegen UV-Strahlung stabilisiert werden kann und nicht korrodiert. Außerdem ist er elektrisch isolierend, mit seiner Schlagfestigkeit robust zum Beispiel gegen Vandalismus und kann besonders flammwidrig eingestellt werden. Mit diesem Eigenschaftsprofil trägt das Material zu einer langen Lebens- und Nutzungsdauer der Ladestationen bei, was ihrer Nachhaltigkeit ebenfalls zugute kommt.

Eine weitere wesentliche Stärke von Polycarbonat ist, dass es eine Vielzahl von Designfreiheiten bei der Gestaltung von Gehäuseoberflächen hinsichtlich Farbe, Strukturierung und Bedruckung eröffnet und auch die Integration von kapazitiven Touch-Funktionen wie Schaltern und von Lichtelementen ermöglicht. Viele Produzenten von Ladesäulen nutzen diese Designfreiheit, um ihre Produkte zu individualisieren und mit einem unverwechselbaren Markendesign auszustatten.

Kategorie: K 2022, News Stichworte: Covestro, EVBox, K2022, Polycarbonat, Wallbox

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