• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen

Österreichische Kunststoffzeitschrift

Ihr Fachmagazin für Industrie und Forschung

  • Zeitschrift
    • Mediadaten
    • Themen 2026
    • Abonnement
    • Archiv
  • Kunststoff.direct
  • Messekalender
  • Stellenmarkt
    • Stellenangebote
    • Stellengesuche
  • Impressum
  • News-Archiv
    • 2017
    • 2018
    • 2019
    • 2020
    • 2021
    • 2022
    • 2023
    • 2024

Canupak – die klimaoptimierte Beautycare-Verpackung

13. Dezember 2022 von Birgit Fischer

Der Verpackungs- und Recyclingspezialist ALPLA realisiert mit der innovativen Beautycare-Verpackung Canupak eine klimaoptimierte Musterlösung als Showcase für künftige Produkte. Das ultraleichte Verpackungssystem mit einer Flasche aus 100 Prozent recyceltem HDPE (rHDPE) unterstreicht die globale Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens.

Canupak - die klimaoptimierte Verpackung reduziert CO₂ Emissionen um rund 71 Prozent. | Bild: ALPLA
Canupak – die klimaoptimierte Verpackung reduziert CO₂ Emissionen um rund 71 Prozent. | Bild: ALPLA

Hergestellt mit 100 Prozent erneuerbarer Energie, wurde die Verpackung nach den Design-for-Recycling-Richtlinien umgesetzt und unterstreicht die globale Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. ALPLA bietet seinen Kunden damit weiteres Potenzial zur Emissionsreduktion und Know-how für künftige Entwicklungen.

Canupak als Meilenstein auf dem Weg zur nachhaltigen Verpackung der Zukunft

Rund 71 Prozent weniger CO₂-Verbrauch als vergleichbare Verpackungen, vollständige Recyclingfähigkeit von Flasche und Verschluss sowie gerade einmal rund 14 Gramm Gesamtgewicht (für eine 250 ml Flasche) – mit dem ultraleichten Verpackungssystem Canupak hat das international tätige Verpackungs- und Recyclingunternehmen ALPLA eine klimaoptimierte Verpackung für den Beautycare-Bereich realisiert. Dafür wird die Flasche zu 100 Prozent aus recyceltem HDPE (rHDPE) aus eigenen Werken in der EU hergestellt. Die Produktion erfolgt ausschließlich mit erneuerbaren Energien.

Als Musterbeispiel lotet die Canupak das schon heute verfügbare Potenzial zur Minimierung der CO₂-Emissionen bei hochwertigen Verpackungssystemen aus.

Aufteilung des Product Carbon Footprint (PCF) der Canupak | Bild: ALPLA
Aufteilung des Product Carbon Footprint (PCF) der Canupak | Bild: ALPLA

„Wir reduzieren Schritt für Schritt den CO₂-Ausstoß und erweitern unser Know-how in sämtlichen Prozessen vom Design über die Produktion bis hin zur Logistik. Die klimaoptimierte ‚Canupak‘ ist der nächste Meilenstein auf dem Weg zur nachhaltigen Verpackung der Zukunft“, betont Karina Pölzl, Innovation Project Manager bei ALPLA.

Partnerschaften und Zukunftslösungen

Die Berechnung des Canupak CO₂-Fußabdrucks erfolgte in Kooperation mit ClimatePartner. Der Product Carbon Footprint (PCF) setzt sich aus sämtlichen CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des Produkts zusammen – inklusive Entsorgung. Die für die Klimaauswirkungen der Verpackung nicht relevanten Bereiche Füllgut, Handel und Gebrauchsphase wurden nicht berücksichtigt. Da bislang keine verbindlichen Standards für klimaneutrale Produkte und Ausgleichszertifikate existieren, setzt ALPLA auf die Reduktion der CO₂-Emissionen im eigenen Wirkungsbereich.

Philipp Lehner, CEO ALPA Group

Die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten steigt – bei unseren Kunden und den Endkonsumenten. Klimaoptimierte Verpackungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Schon heute verfügen wir über die Expertise für die Herstellung zukunftsweisender Lösungen.

Philipp Lehner, CEO ALPA Group

„Wir konzentrieren uns auf die weitere Optimierung unserer Produkte, fokussieren beim Design for Recycling auf maximale Wiederverwertbarkeit und suchen Partner, die gemeinsam mit uns den nächsten Schritt zur Senkung ihres CO₂-Fußabdrucks machen wollen“, berichtet Projektleiterin Karina Pölzl weiter.

Globale Nachhaltigkeitsstrategie

Bei ALPLA geht die Entwicklung klimaoptimierter Verpackungslösungen mit hohem PCR-Anteil, maximaler Recyclingfähigkeit und minimalem Materialverbrauch mit Investitionen in nachhaltige Projekte sowie dem weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien und der Kreislaufwirtschaft einher. Bis 2025 sollen alle Verpackungen zu 100 Prozent recyclingfähig sein und 25 Prozent Post-Consumer-Recyclingmaterial (PCR) verarbeitet werden. Dafür investiert das Unternehmen jährlich 50 Millionen Euro in Recyclingaktivitäten. Schon heute setzt ALPLA in seinen Werken großflächig auf erneuerbare Energien, hochwertiges Recyclingmaterial aus eigener Produktion und die Minimierung von Transportwegen durch Inhouse-Werke direkt bei den Kunden.

Weitere Informationen zur Canupak und zum erfolgreichen Weg von der Idee einer klimaneutralen Verpackung hin zur klimaoptimierten Musterverpackung gibt es in der ALPLA Case Study.

Kategorie: News, Produkte Stichworte: Alpla, Canupak, Nachhaltigkeit, Recycling, Verpackung

Weitere Nachrichten

Flexibles Polymer passt seine Wärmeleitfähigkeit an

… [Weiterlesen...] ÜberFlexibles Polymer passt seine Wärmeleitfähigkeit an

Verbundwerkstoff repariert Mikrorisse durch elektrische Erwärmung

… [Weiterlesen...] ÜberVerbundwerkstoff repariert Mikrorisse durch elektrische Erwärmung

Neues Verfahren ermöglicht Polyurethane ohne Isocyanat

Im Projekt CO2NIPU ist es Fraunhofer-Forschenden erstmals gelungen, ein alternatives Produktionsverfahren für Polyurethan ohne den Einsatz von giftigem Isocyanat zu entwickeln. Statt der bislang … [Weiterlesen...] ÜberNeues Verfahren ermöglicht Polyurethane ohne Isocyanat

Mehrwegbecher der K 2025 finden Einsatz über die Messe hinaus

Auf der K 2025 wurde erstmals ein flächendeckendes System für Mehrwegbecher umgesetzt. Borealis führte das Pilotprojekt gemeinsam mit der Messe Düsseldorf durch und setzte die Becher in Restaurants, … [Weiterlesen...] ÜberMehrwegbecher der K 2025 finden Einsatz über die Messe hinaus

Seitenspalte

Suche

Messekalender

  • EMPACK Dortmund

    Die EMPACK Dortmund 2026 ist die regionale Fachmesse für die Verpackungsindustrie und bietet ein kompaktes Update zu den wichtigsten Innovationen […]

  • LOGISTICS & AUTOMATION Dortmund

    Die LOGISTICS & AUTOMATION Dortmund 2026 ist die regionale Fachmesse für Intralogistik und Materialfluss. Im Fokus stehen Produkte, Services und […]

  • maintenance Dortmund

    Die maintenance Dortmund 2026 ist die führende Fachmesse für industrielle Instandhaltung in Deutschland. Sie deckt das gesamte Spektrum moderner […]

  • SchraubTec Landshut

    Die SchraubTec Landshut 2026 ist die spezialisierte Fachmesse für industrielle Schraubverbindungen – kompakt, praxisnah und auf den Punkt […]

  • Circular Valley Convention

    Die Circular Valley Convention 2026 findet am 11. und 12. März im Areal Böhler in Düsseldorf statt und ist eine internationale Plattform für die […]

Newsletter

  • Newsletter Anmeldung
  • Newsletter-Archiv

Die aktuelle Ausgabe

NEUERSCHEINUNG

Welkin Media News

Aktuelle Nachrichten aus unseren anderen Online-Portalen Österreichische Chemie Zeitschrift und Lebensmittel-&Biotechnologie

  • Kremsmüller For Life startet neue Förderrunde
    am 17. Februar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Kremsmüller For Life hat die neue Förderrunde gestartet. Bis 31. März 2026 können soziale Vereine und Institutionen Projekte unter dem Motto „Arbeit für alle“ einreichen, die Menschen nachhaltige Wege in die Arbeitswelt eröffnen. Der […]

  • Greiner verankert Mediscan als eigenständige Wachstumssparte
    am 17. Februar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    Greiner etabliert Mediscan als eigenständige Sparte und setzt mit CEO Bernhard Achleitner auf den internationalen Ausbau des Sterilisationsgeschäfts. Investitionen, Standorterweiterung und technologische Kompetenz bilden die Basis für weiteres […]

  • Biobasierte Rohstoffe in der Klebstoffproduktion
    am 16. Februar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Henkel und Sekab kooperieren, um fossiles Ethylacetat durch biobasierte Rohstoffe in der Klebstoffproduktion zu ersetzen und bestehende Wertschöpfungsketten mit einer nachhaltigen Drop-in-Lösung zu integrieren. Der Beitrag Biobasierte Rohstoffe in […]

  • Vetter baut neuen Produktionsstandort in Saarlouis
    am 16. Februar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    Vetter plant in Saarlouis den Bau eines neuen Produktionsstandorts für injizierbare Medikamente. Das Investitionsvolumen beträgt 480 Millionen Euro, die Inbetriebnahme des Werks ist für das Jahr 2031 vorgesehen. Der Beitrag Vetter baut neuen […]

  • Abwasseranalyse im Wandel durch KARL EU 2024/3019
    am 13. Februar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    KARL EU 2024/3019 verändert die Abwasseranalyse grundlegend und stellt TOC dem CSB gleich. In zwei Online-Events zeigt Analytik Jena praxisnah, wie die neuen regulatorischen Vorgaben umgesetzt werden und welche Umwelt- und Kostenvorteile die […]

  • CookStar First als kompakter Zweizonen-Spiralofen
    am 13. Februar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    Mit dem CookStar First erweitert GEA sein Portfolio um einen kompakten Zweizonen-Spiralofen für kleine und mittlere Produktionskapazitäten. Der CookStar First ermöglicht Temperaturabweichungen von rund 1 °C, reduziert Garzeiten um 10–30 […]

  • S!MPATI 4.90 optimiert Chargenbewertung und Datenanalyse
    am 12. Februar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    S!MPATI 4.90 Pharma unterstützt Labore ab 2026 bei der optimierten Chargenbewertung und Datenanalyse. Die Software vereinfacht Berichterstellung, erhöht Datensicherheit und ermöglicht die Integration in bestehende Systeme. Der Beitrag S!MPATI […]

  • analytica 2026 – Die Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie
    am 12. Februar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Die analytica 2026 findet vom 24. bis 27. März 2026 in München statt und wird zum internationalen Treffpunkt für Labor, Analytik und Biotechnologie. Fachbesucher aus Wissenschaft, Industrie und Forschung erleben innovative Technologien, neueste […]

  • Vom Altfahrzeug zum Sekundärrohstoff in der Automobilindustrie
    am 11. Februar 2026 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Die BMW Group und PreZero haben eine strategische Kooperation gestartet, um Altfahrzeuge systematisch zu verwerten und geschlossene Material- und Verwertungskreisläufe in der europäischen Automobilindustrie zu etablieren. Der Beitrag Vom […]

  • analytica conference 2026 vernetzt Diagnostik, KI und Analytik
    am 11. Februar 2026 von Birgit Fischer (Lebensmittel- & Biotechnologie)

    Die analytica conference versammelt vom 24. bis 26. März 2026 internationale Forschende in München und zeigt aktuelle Entwicklungen in KI, Diagnostik sowie analytischer Chemie entlang des gesamten Forschungsspektrums. Der Beitrag analytica […]

Footer

Zeitschrift

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wer.Was.Wo

WelkinMedia Fachverlag

  • Österreichische Chemie Zeitschrift
  • Lebensmittel-&Biotechnologie
  • labor.at
  • WelkinMedia

Copyright © 2026 · WelkinMedia Fachverlag