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Zukunftsweisende Technologien von Wittmann in neuem Design

13. Oktober 2022 von Kerstin Sochor

Michael Wittmann und Rainer Weingraber bei einer Pressekonferenz kurz vor der K-Messe.

Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Klimaschutz – die Hot Topics der K-Messe sind auch die Hot Topics der Maschinenpräsentation der WITTMANN Gruppe. Mit Anwendungen auf dem Messestand von Wittmann Battenfeld in Halle 15, Stand C06 als auch im Circular Economy Forum des VDMA, Freigelände, Stand -CE10 sowie weiteren Anlagen am Stand von Wittmann Technology und auf Fremdständen gibt Wittmann Battenfeld den Besuchern der K-Messe Einblick in seine breite Palette an modernsten Ressourcen schonenden Technologien.



Unter dem Motto „It‘s all Wittmann“ präsentiert Wittmann Battenfeld auf der diesjährigen K-Messe seine Maschinen und Anlagen erstmals im neuen Wittmann Design und demonstriert damit noch deutlicher als bisher die Kompetenz der Wittmann Gruppe als Single Source für die gesamte Spritzgießanlage, von der Maschine über die Automatisierung bis hin zur Peripherie mit der Möglichkeit der Vernetzung via Wittmann 4.0. „It‘s all Wittmann“ heißt auch modernste Anwendungstechnik mit dem Ziel, höchste Qualität und Funktionalität bei kleinstem CO2-Fußabdruck zu erzielen.

„Wir erwarten eine sehr gute K-Messe, die aber vom Besucher-Aufkommen meiner Einschätzung nach bei maximal 60 bis 70 Prozent vom 2019er-Niveau liegen wird“, so Michael Wittmann im Vorfeld der K bei einer internationalen Pressekonferenz zu den herausfordernden Rahmenbedingungen.

Messehighlight – EcoPower betrieben mit Gleichstrom erzeugt durch erneuerbare Energien

Solarzellen auf Firmendächern bieten Unternehmen die Möglichkeit, eigenen Strom zu erzeugen und damit nicht nur Kosten zu sparen, sondern gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Die Fragestellung, wie dieser via Solarzellen produzierte Gleichstrom für das Betreiben von Spritzgießanlagen direkt und ohne Verluste durch den Umweg über Wechselrichter, Trafo und durch Übertragung über Hochspannungsleitungen genutzt werden kann, beantworten Wittmann Battenfeld und sein Kunde Wago gemeinsam. Anhand einer Konzeptstudie mit einer Maschine seiner vollelektrischen EcoPower Baureihe zeigte Wittmann Battenfeld die Lösung auf und meldete gemeinsam mit Wago ein Patent an. Mit einer mit Gleichstrom betriebenen EcoPower 180/750+ wird mit einem 24-fach-Werkzeug von Wago ein Teil ihrer „Ur-Klemme“ auf flammgeschütztem Polyamid hergestellt. Die Teile werden mit einem modifizierten Wittmann Roboter WX142 in DC-Ausführung entnommen, der direkt über den Gleichspannungs-Zwischenkreis der EcoPower versorgt wird und die überschüssige Energie bei Verzögerung der Achsen gleichermaßen in den Zwischenkreis zurückspeist. Bei Bedarf kann die Maschine auf Wechselstrombetrieb umgestellt werden.

Energie- und umweltschonende Produktion mit Mehrkomponententechnologie

Wittmann Battenfeld hat langjährige Erfahrung in der Mehrkomponententechnologie. Auf der diesjährigen K-Messe demonstriert das Unternehmen seine Kompetenz in diesem Bereich anhand der Herstellung eines 3-Komponenten wiederverwendbaren Coffee-to-go-Bechers. Ebenso werden anhand dieser Anwendung die Vorteile als auch die Qualitätsverbesserung durch eine Verfahrenskombination gezeigt. Zusätzlich zur Mehrkomponententechnik wird die Strukturschaumtechnologie Cellmould zur Reduzierung des Materialeinsatzes eingesetzt.

Wiederverwendbarer Coffee-to-go-Becher in 3-Komponententechnologie.
Foto: Haidlmair

Bei dieser Anwendung wird mit einer servohydraulischen SmartPower 400/750H/210S/525L Combimould mit einer Dreheinheit und einem Werkzeug der Firma Haidlmair ein Becher mit Deckel aus BornewablesTM der Firma Borealis hergestellt. Das aus erneuerbaren Rohstoffen (d.h. nicht erdölbasiertem Feedstock) hergestellte Bornewables Material ermöglicht es Borealis, die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen, die Wittmann erwartet. Das Material ist lebensmittelecht und spülmaschinengeeignet sowie ISCC PLUS-zertifiziert (International Sustainability & Carbon Certification). Der Feedstock zur Herstellung der Borealis Bornewablesstammt aus Biomasse, Abfällen und Reststoffen der zweiten Generation, die nicht in Konkurrenz zur menschlichen Nahrungskette stehen. Produktsicherheit und Leistungsmerkmale entsprechen denen neuer Polyolefine bei einer gleichzeitig deutlichen Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. Das Werkzeug der Firma Haidlmair wurde optimal für den Einsatz von Bornewables Material ausgelegt. Der in der ersten Kavität erzeugte Becher in Klaroptik wird in der zweiten Kavität mit einer Schale umspritzt und erhält durch das Aufschäumen mit der Cellmould-Technologie noch einen zusätzlichen Isoliereffekt. Die Schale besteht aus einem Bornewables PP Blend mit entsprechender Haptik für einen guten Griff. In einer Nebenkavität wird der Deckel für den Becher gespritzt. Dieser besteht ebenfalls aus demselben Werkstoff wie der Grundköper, kann aber auf Grund der Werkzeugbautechnik individuell eingefärbt werden. Die Materialauswahl wurde auf Grund der Funktion und der klaren Optik getroffen. So ist der gesamte Becher nicht nur aus Bornewables gefertigt, sondern kann auch im Sinne der Circular Economy sowohl wiederverwendet als auch zu 100 % rezykliert werden.


Verarbeitung alternativer Materialien

Auf der diesjährigen K-Messe zeigt Wittmann Battenfeld zwei weitere Anwendungen, bei denen nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz kommen. Beide Anlagen sind mit der Anwendungssoftware HiQ Flow ausgestattet, die Viskositätsschwankungen im Material ausgleicht.

Biologisch abbaubare Eiscreme-Schale aus Baopap.
Foto: HopeTree

Eine dieser Anwendungen ist am Wittmann Battenfeld am Stand C06 in Halle 15 zu sehen. Dabei handelt es sich um einen biologisch abbaubaren Eisbecher, hergestellt mit einem 6-fach-Werkzeug der Firma Precupa, einen Spezialisten im Präzisionsformenbau in Deutschland. Die zweite Anwendung, bei der ein nachwachsender Rohstoff eingesetzt wird, findet sich im Circular Economy Forum des VDMA, Freigelände, Stand CE10. Bei dieser Anwendung wird mit einer EcoPower 110/350 mit der neuen Steuerung B8X mit einem 8-fach-Werkzeug der Firma Bioblo, Österreich, ein Bio-Baustein aus Fasal hergestellt. Bei diesem Material handelt es sich um ein von der Firma Fasal Wood GmbH aus Österreich hergestelltes Compound aus Holzmehl und Post-Industrial Polypropylen von der Firma Borealis.

Über die Highlights von Wittmann aus den Bereichen Automatisierung berichten wir in einem separaten Post!

www.wittmann-group.com

Kategorie: K2022, News Stichworte: Automatisierung, K2022, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Peripheriegeräte, Recycling, Spritzgiessmaschinen, Wittmann, WittmannBattenfeld

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